Allgemeine Berichte | 16.01.2017

Nachweihnachtliches Konzert mit der Singgemeinschaft Schlich in der St. Genovefa-Kirche

„Hört zu Ihr Menschen“

Die Singgemeinschaft Schlich wurde auch in diesem Jahr wieder für ihr nachweihnachtliches Konzert gefeiert. privat

Mendig. „Hört zu Ihr Menschen““ - unter diesem Motto gab die Singgemeinschaft Schlich am 08.01.2017 in der vollbesetzten Mendiger St. Genovefa-Kirche ein emotionales nachweihnachtliches Konzert .

Unter der Leitung von Anita Reuter sorgte der wunderbare Klangkörper gemeinsam mit seiner Rhythmusgruppe (David Lentes -E-Piano-, Gerd Schäfer -Schlagzeug-, Hans Werner Krings und Heinrich Hoffmann -Querflöte- und Bernd Mittler -Klarinette-)– bei dem restlos begeisterten Publikum für weihnachtliche Gefühle. Mit ihren zauberhaften Gesangsdarbietungen setzten Herbert Kranz und Anita Reuter solistische Akzente.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Singgemeinschaft Schlich, Rita Ammel sang der Chor einige bekannte deutsche Weihnachtslieder, wie : „Maria durch ein Dornwald ging“, „Kommet Ihr Hirten“, „Leise rieselt der Schnee“ und das heitere Lied „Wenn Weihnachten ist“. Ein weiterer musikalischer Leckerbissen war das gemeinsam mit Herbert Kranz intonierte Chorwerk „Die Könige“, bei dem zwei verschiedene Melodien kunstvoll miteinander verwoben werden.

Nach einer Meditation von Pastor Ralf Birkenheier begann der zweite Teil des Programms mit den englischen Weihnachtsliedern: „Deck the Hall“, „Joy to the world“, „Hark, the Herald angel“, „The first Nowell“ und dem wiederum in Deutsch gesungenen „Hört zu Ihr Menschen“. Zum besseren Verständnis der englischen Texte trugen Anita Reuter und Rita Ammel die sinngemäßen Übersetzungen vor.

Anschließend brillierte Anita Reuter mit „O Holy night“, einem anspruchsvollen Lied von Adolphe Adam, welches den großen Stimmenumfang der Mezzo-Sopranistin voll zur Geltung brachte.

Der Chor sang außerdem unter der einfühlsamen und stilsicheren Begleitung von David Lentes zwei Lieder des zeitgenössischen englischen Komponisten John Rutter, einem zeitgenössischen englischen Komponisten: „Angels Carol“ und „Weihnachts-Wiegenlied“.

Von den Musikern rhythmisch perfekt unterstützt wurde mit spür- und hörbarer Begeisterung „The virgin Mary“ aus der Karibik und das Spiritual „Mary had a baby“ vorgetragen, bevor Herbert Kranz sein höchst sensibel nachempfundenes „Denn es ist Weihnachtszeit“ erklingen ließ.

Das durch Bing Crosby bekannt gewordene „White Christmas“ erklang in einer Bearbeitung von Georg Schlich und nach einem geradezu inbrünstig vorbetragenen „Sing Noel“ und einer herzlichen Dankesrede an alle Akteure von Rita Ammel wurde es noch einmal sehr emotional:

Herbert Kranz, der Chor und seine Rhythmusgruppe sowie das von tiefer Rührung ergriffene Publikum stimmten gemeinsam das wohl bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht“ an, wobei die Sängerinnen und Sänger sich klangvoll über die vom Publikum gesungene Melodie mit „Ehre sei Gott in der Höhe“ erhoben.

Das restlos faszinierte Publikum bedankte sich bei den Sängern und Musikern mit lang anhaltenden Standing Ovation. Die erwartete Zugabe seitens des Chores blieb jedoch, da nach dem teils zu Tränen rührenden „Stille Nacht“ keine Steigerung mehr möglich gewesen wäre. FRE

Pastor Ralf Birkenheier traf mit seiner Meditation die einhellige Zustimmung des Publikums

Pastor Ralf Birkenheier traf mit seiner Meditation die einhellige Zustimmung des Publikums

Die Singgemeinschaft Schlich wurde auch in diesem Jahr wieder für ihr nachweihnachtliches Konzert gefeiert. Fotos: privat

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