Drei Cochem-Zeller mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet
Hohe Ehrung für ausgezeichnetes ehrenamtliches Engagement
Kreis Cochem-Zell. Die Freiherr-vom-Stein-Plakette ist die höchste Ehrung für langjähriges ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und wird nur alle drei Jahre vergeben. Im Rahmen einer Feierstunde wurden insgesamt 50 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer – darunter auch drei Cochem-Zeller Persönlichkeiten – in Ochtendung ausgezeichnet.
Werner Arenz engagiert sich bereits seit 1994 in seiner Heimatgemeinde Kalenborn. Zunächst als Mitglied des Gemeinderates und von 1999 bis 2022 als Ortsbürgermeister. Während seiner langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit wurden beachtliche Dorfprojekte verwirklicht, bei deren Unterstützung er maßgeblich mitgewirkt hat. Nicht nur als Initiator, sondern vielmehr auch als Macher und vor allem auch als Schaffer. So unterstützt er alle Dorfvereine bei ihren Aktivitäten und organisiert jährlich stattfindende Veranstaltungen für Senioren und für die Kinder. Mit dem „Tag der Gemeinde“ hat er eine jährlich stattfindende Säuberungsaktion ins Leben gerufen, an dem alle Hecken und Bäume geschnitten, Unrat gesammelt und zudem der Dorfplatz, der Spielplatz und das Kirchenfeld gesäubert werden.
Die kommunalpolitische Vita von Heinz Berg aus Bremm kann sich ebenfalls sehen lassen. So engagierte er sich über dreißig Jahre lang mit großem Engagement und Sachverstand für die Weiterentwicklung der Gemeinde und der Verbandsgemeinde. In seiner Heimatgemeinde war er zehn Jahre lang Mitglied des Gemeinderates und fünf Jahre 1. Beigeordneter, bevor er 1999 für zehn Jahre das Amt des Ortsbürgermeisters innehatte. In dieser Zeit wurden in der Moselgemeinde Bremm beachtliche Dorfprojekte verwirklicht, bei deren Umsetzung er maßgeblich mit Initiative und Tatkraft mitgewirkt hat. Auf Verbandsgemeindeebene war er im Verbandsgemeinderat aktiv und unterstützte zudem in verschiedenen Ausschüssen. Ungewöhnlich stark hat er sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Weinkulturlandschaft – insbesondere der Steil- und Steilstlagen – eingesetzt. Das Calmont-Kloster-Stuben-Petersberg-Projekt war und ist ihm eine Herzensangelegenheit. Heinz Berg hat stets für das Ehrenamt geworben und Einheimische begeistert und motiviert, ein solches anzunehmen.
Seit nun mehr fast 30 Jahren ist Lothar Schneider aus Zell in unterschiedlichen kommunalen Parlamenten tätig. In der Stadt Zell war er viele Jahre im Stadtrat und in Ausschüssen tätig. In der Verbandsgemeinde Zell ist er seit 1994 bereits Mitglied im Verbandsgemeinderat. Von 2009 bis 2014 war er ehrenamtlicher 1. Beigeordneter und von 2014 bis 2019 2. Beigeordneter. Lothar Schneider hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr engagiert für die Weiterentwicklung der Stadt- und Verbandsgemeinde eingesetzt und hat als Mitglied der kommunalen Gremien einen großen Anteil an der positiven Entwicklung der Region. Aktuell wirkt er in verschiedenen Ausschüssen auf Landkreis- und auf Verbandsgemeindeebene aktiv mit. Aber auch die Vereine seiner Stadt liegen ihm sehr am Herzen. Ebenso war und ist er ehrenamtlich im Flüchtlingsnetzwerk der Verbandsgemeinde Zell – gemeinsam mit den örtlichen Religionsgemeinschaften – tätig.
„Unsere Städte und Gemeinden stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Das wird gerade in der jetzigen Situation überaus deutlich. Deshalb brauchen wir Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, sich diesen Herausforderungen zu stellen und sich in der Kommunalpolitik zu engagieren“, unterstrich der Kreischef. „Alle ausgezeichneten Persönlichkeiten sind mit ihrem langjährigen Wirken auf jeden Fall Vorbilder für demokratisches Handeln und ehrenamtliches Engagement. Sie leben vor, wie vielfältig und spannend kommunalpolitisches Wirken doch ist. Gerade auch, wenn man in solche besonderer Weise mit der Heimat verwurzelt und verbunden ist, wie die Vorgenannten“, so Landrat Schnur weiter.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Cochem-Zell
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