Radtouren in zwei Nachbarländer
Holland und Tschechische Republik
Remagen. Im Juni 2019 machten Helmut Ruhmann (73) und Ljubo Momcilovic (77), die schon viele Touren durch ganz Europa unternahmen, eine Rad Tour von Amsterdam bis Remagen.
Man fuhr mit dem Zug Richtung Amsterdam, musste aber wegen eine Panne mehrere Stunden in sehr schönen, futuristisch aussehende Bahnhof von Arnheim ausharren. Am späten Nachmittag erreichte man Amsterdam. Nach dem man vor der Ajax Arena einige Fotos gemacht hatte, radelte man zum vorbestellten Hotel. Am nächsten Tag fuhr man bei gutem Radwetter und leichtem Rückenwind, und sehr guten Radwegen bis Arnheim. Dort stärkte man sich mit Döner und Getränken, um dann noch bis zur schönen Stadt Kleve am Niederrhein zu radeln. Am nächsten Morgen ging es mit gute Laune und immer noch gutem Wetter weiter. Über Goch, Geldern, Krefeld bis Neuss, wo man die Mittagspause machte. Gut gestärkt ging es auf die letzte Etappe. Über Dormagen, Köln, überwiegend am Rhein entlang bis Remagen.
Es war eine schöne aber kurze Tour, die ca. 320 km lang war und zweieinhalb Tage dauerte. Die zwei Senioren strotzten noch von Kraft und Lust, und fasten spontan Beschluss, noch so eine kurze Rad Tour zu organisieren. Es hat nicht lange gedauert, und die zwei Freunde, einigten sich auf die Route Prag-Berlin.
Zunächst ging es mit dem Bus nach Prag. Die Busfahrt dauerte die ganze Nacht und am Morgen erreichte man die goldene Stadt an der Moldau. Stundenlang wurde Prag besichtigt und seine Schönheit bewundert. Am späten Nachmittag fuhr man ins Hotel, um dort zu übernachten.
Nach dem Frühstück startete man über die Bundesstraße 608 Richtung Elbe, und erreichte diese am frühen Nachmittag bei Ort Litomerice. Nach der Mittagspause ging es dann über Aussig, linkselbisch bis Dolni Zleb, nahe der deutschen Grenze, wo man in einer Pension übernachtete. Weiter radelte man auf dem wunderbaren Elberadweg, über Pirna ins Stadtzentrum von Dresden. Dort machte man Erinnerungsfotos, und gönnte sich vor der Semperoper ein Eis. Über Radebeul ging es weiter nach Meißen. In einem Biergarten löschte man den Durst mit Apfelschorle. Weiter fuhr man ins 25 km entfernte Großenhain.
Am dritten Tag ging es über B-101, und teilweise Radwegen bis nach Berlin. Am Abend kam man r in der Hauptstadt an und wurde von Angehörigen begrüßt. Nach drei Tagen Aufenthalt in Berlin trat man mit dem Zug die Heimreise an.
Insgesamt war es eine sehr schöne, aber anstrengendere Fahrt als die erste. Es war nicht einfach, bei Temperaturen über 30 Grad 360 km zu radeln.
Mitten in den Niederlanden.
Auf dem Elberadweg.
Vor dem Ajax-Stadion.
