Prozession am Palmsonntag
Hosianna im Sambarhythmus
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Erneut wählt die Pfarrei Bad Neuenahr eine rhythmische und schwungvolle Variante der Palmprozession – am Palmsonntag, 20. März, um 9.30 Uhr ab St. Willibrord, Friedhof; Mitmacher sind gerne willkommen.
Am Palmsonntagmorgen wird das Kurviertel beben und die Kurgartenbrücke wackeln: Die neugestaltete Palmprozession eröffnet feierlich die Karwoche, die zum Kern des christlichen Glaubens führt.
„Warum soll man auch nicht merken, dass Glaube Freude macht?“ fragt Pastor Peter Dörrenbächer. „Es ist der Versuch“, so Pastoralreferent Markus Hartmann „ganz greifbar an der Freude anzuknüpfen, von der die Evangelien erzählen, als Jesus in Jerusalem einreitet!“ Hartmann hat diese Form der Prozession als Auslandsseelsorger in Jerusalem kennengelernt. Hier zieht man tanzend und jubelnd in die Stadt.
Singend und trommelnd wird auch die Neuenahrer Prozession nach Üben der Liedrufe und Verlesen des Evangeliums die Stufen von St. Willibrord (Kirche am Friedhof) hinabsteigen und als buntes Meer von prächtigen Palmwedeln und bunten Stecken Richtung Stadt laufen, angeführt von einem Prozessionsbild und flotter Musik. Kinder des Blandine-Merten-Hauses, Kommunionkinder und die Gemeinde sind besonders aufgerufen, sich singend einzureihen.
An der Kurgartenbrücke ist Zwischenstopp für die Palmenweihe, nur um dann erneut rhythmisch und den Weg fortzusetzen zur Messe in der Rosenkranzkirche (10 Uhr). Parallel wird eine Kinderkirche im Pfarrheim angeboten. „Uns geht es nicht darum, ein Historienspiel zu veranstalten“, so Hartmann, „sondern Jesus tatsächlich, froh und mit ganzer Seele bei uns in Bad Neuenahr und in unseren Herzen Einzug halten zu lassen!“
Auch die übrigen Angebote der Pfarrei bis Ostern laden die Gläubigen ein, diese wichtigsten Tage des Kirchenjahres tief und lebendig mitzufeiern . Traditionell gedenkt die Kirche am Wochenende vor Ostern des Einzugs Jesu in Jerusalem. Freudig und voller Erwartung wird der Messias in Jerusalem empfangen.
In den folgenden Kartagen kippt diese Stimmung. Sie erinnern an sein Leid und seinen Tod. Erst Ostern verkündet mit lautem Halleluja seine Auferstehung.
