Christlicher Hospizverein Cochem-Zell e. V.
„Hospiz ist da, wo Menschen sind. Auch bei dir vor Ort!“
Greimersburg. Kaffee und Kuchen, Chorgesang und Tombola gab es in der Gemeindehalle in Greimersburg. Dazu Gespräche über Sterben und Tod. Passt das zusammen? Es harmoniert sogar sehr gut miteinander, denn all dies sind Facetten des Lebens. All das gehört zu uns. „Hospiz ist da, wo Menschen sind. Auch bei dir vor Ort!“ So lautete das Motto dieses Nachmittags, den Beate Fatzaun und Silvia Louboutin vom Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück organisiert hatten und zusammen mit dem Christlichen Hospizverein Cochem-Zell durchführten. Der erste Vorsitzende Thomas Werner nannte in seiner Ansprache ein paar Zahlen, die den Stellenwert der Hospizarbeit deutlich machen. 38 Ehrenamtliche fuhren allein in diesem Jahr bereits 17.000 Kilometer, um im Kreis Cochem-Zell ihrer Aufgabe nachzukommen. Die beiden hauptamtlichen Hospizfachkräfte der Caritas sogar 25.000 Kilometer. Fast 100 Begleitungen wurden in diesem Jahr schon abgeschlossen, und fünfzig Menschen werden derzeit noch begleitet. Einen festen Platz im Kreis hat seit vielen Jahren der Gesprächskreis für Trauernde, der an jedem letzten Dienstag im Monat in der Seniorenresidenz Pro Seniore in Cochem stattfindet. Hier bieten Ewa Piechotta und Irmgard Blätter ihre Unterstützung an. „Spuren im Herzen hinterlassen“ wollte der Chor TonArt Hambuch mit seinen Liedern. Und dies ist den Sängerinnen und Sängern vollauf gelungen. Eine fröhliche und zugleich zum Nachdenken anregende Stimmung zauberten anschließend die Gospel Traces in die Greimersburger Gemeindehalle. Natürlich kamen auch die Informationen nicht zu kurz. Haupt- und Ehrenamtliche beantworteten viele Fragen. Und eine Tombola bildete dann den Abschluss des Nachmittags, der zur Freude der Veranstalter zahlreiche Besucher nach Greimersburg gelockt hatte, die sich besonders auch über die wunderschönen Handarbeiten der Handarbeitsgruppe des Ortes freuten und mit dem Kauf gleichzeitig unter anderem auch die Hospizarbeit unterstützten.
Pressemitteilung des
Christlichen Hospizvereins
Cochem Zell e. V.
