Gymnasium im Kannenbäckerland im English Theatre
„I hate Shakespeare!“
Höhr-Grenzhausen. In diesem Schuljahr wurde eine gute Tradition am GiK wiederbelebt: Englischbegeisterte Schüler/innen machten sich in Begleitung von Frau Petry, Frau Zeis, Herrn Wagner, Frau Bock und Frau Bernhard mit dem Bus auf den Weg nach Frankfurt. Das Ziel: das English Theatre. Schon die trotz Dunkelheit hell erleuchtete Hochhauskulisse begeisterte alle. Doch viel Zeit, die Stadt zu bewundern, blieb nicht, denn schon bald sollte das Theaterstück beginnen. „Something Rotten!“ ist ein Musical, das noch bis zum 31. März im English Theatre in Frankfurt aufgeführt wird. Bereits vor Beginn des Stückes erlebten die Schüler/innen eine Zeitreise in das 17. Jahrhundert, als sie von den kostümierten Schauspielern begrüßt wurden und spätestens als das Lied „Welcome to the Renaissance“ erklang, hatte das Ensemble alle Gäste in seinen Bann gezogen.
„Something Rotten“ ist ein humorvolles und unterhaltsames Musical, das den Theaterbetrieb auf die Schippe nimmt. Mit einer spannenden Handlung, mitreißender Musik und einer gehörigen Portion Humor erzählt es die Geschichte der Brüder Nick und Nigel Bottom, zwei unglücklichen Theaterautoren, die im 17. Jahrhundert mit einer genialen Idee die Welt des Theaters revolutionieren wollen - einem Musical. Dabei sind Nick und Nigel besessen von der Idee, den charmanten Dichter und die Ikone der Renaissance, William Shakespeare, zu übertreffen.
„I hate Shakespeare“ wird zum geflügelten Wort, das viele Schüler/innen des Leistungskurses Englisch nachempfinden können. In einem Moment der Verzweiflung wendet sich Nick an einen Wahrsager namens Nostradamus, der ihm prophezeit, dass die Zukunft des Theaters im Musical liegt.
Die Brüder beschließen, ihr erstes Musical zu schreiben, obwohl sie nicht wirklich wissen, was ein Musical ist. Diese Entscheidung führt zu einer Reihe von komischen Missverständnissen und skurrilen Szenen. Dabei parodiert das Musical nicht nur das Elisabethanische Zeitalter, sondern auch zahlreiche Broadway-Shows, Theaterklischees und sogar historische Momente.
Nach dem Musical ging es mit dem Bus zurück zur Schule, wo die Schülerinnen und Schüler kurz vor Mitternacht abgeholt wurden. Es war ein aufregendes Erlebnis, das hoffentlich im nächsten Jahr wiederholt werden kann.
Ermöglicht wurde die Reise in die Zeit der Renaissance durch den Förderverein, der die Kosten für die Busfahrt übernahm. Vielen Dank auch an Frau Petry für die Organisation der Theaterfahrt. BA
