Präsidentenwechsel bei den Rhenobacum-Lions
„Ich bin dann mal weg“
Michael Schneider folgt Georg Persch
Rheinbach. „Ich bin dann mal weg“, verkündete Georg Persch mit verschmitztem Lächeln. Der Präsident des Lions Clubs Bonn–Rhenobacum kommentierte mit Hape-Kerkelings Bestseller-Zitat hochzufrieden das Ende seiner einjährigen Amtszeit und die Übergabe der mit allen Präsidenten-Namen der Vergangenheit geschmückten Amtskette an seinen Nachfolger für das Lionsjahr 2017/2018, den Rheinbacher Handwerksmeister Michael Schneider. Auch wenn es Georg Persch – wie seinen Vorgängern – nicht gelungen ist, wie er bedauernd zugab, den legeren Umgang mancher Clubmitglieder mit den An- und Abmeldungen zu den vielfältigen Clubveranstaltungen zu verbessern, musste er ihnen bestätigen, dass sie stets „da“ sind, wenn es gilt, dem Lions-Wahlspruch gerecht zu werden. „We serve – Wir dienen“, und durch „Activities“ die Basis zu schaffen für die alljährlich in Zehntausende von Euro gehenden Hilfen des Clubs für bedürftige Menschen in der Bonn-Meckenheim-Rheinbacher Region. Was Georg Persch willkommener Anlass war, vor allem den Mitglieder-Frauen zu danken: Ohne deren Engagement seien die Rhenobacum-Erfolge nicht denkbar. In einer Würdigung der Leistungen des zurückliegenden Lions-Jahres arbeitete Rolf Hüttel als einer der Pastpräsidenten besonders die „Nachhaltigkeit“ der Arbeit des zurück ins Glied tretenden Georg Persch heraus. Sein Anliegen, den Blick zu weiten für die Themen der Zeit, die Herausforderungen des Heute, habe diese Amtszeit geprägt. Dafür stehe beispielhaft ein unvergesslicher Vortagsabend: Eine Woche, bevor in allen Medien zu lesen, hören und sehen war, dass die Post die Denkanstöße junger Aachener Studenten im Serienbau von Elektroautos für die Zustellung Wirklichkeit werden lässt, konnten die Rhenobacum-Lions mit den Aachener Querdenkern „up to date“ umfassend diskutieren.
Der Präsidentenwechsel bei den Rhenobacum–Lions fiel in die Zeit der Trauer um Helmut Kohl. Ekkehard Hallensleben war zu danken, dass auch die „Gegenwart“ in Gestalt der europäischen und internationalen Krisen in dieser Veranstaltung Raum zum Nachdenken fand. An einem Clubabend, an dem viele Dankesworte, Ehrungen und Blumensträuße samt einem Foto-Live-Stream das Geschehen des Persch-Jahres noch einmal lebendig werden ließen.
Und der neue Präsident Michael Schneider ein Jahr der Überraschungen versprach, was Clubabend, Activities und Ausflüge gleichermaßen betrifft.
