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Stadt Koblenz

Illegale Mountainbike-Trails im Koblenzer Stadtwald

Illegale Mountainbike-Trails im Koblenzer Stadtwald

Eine der illegale Mountainbikestrecken im Stadtwald.Quelle: Stadt Koblenz

09.04.2020 - 16:12

Koblenz. In jüngster Zeit werden immer mehr illegal angelegte Mountainbike-Trails im Stadtwald von Koblenz festgestellt. Sie werden ohne Rücksicht auf dem öffentlichen Eigentum der Stadt Koblenz mitten durch Waldbestände angelegt. Zur Beschaffung von Baumaterial werden Bäume gefällt, um daraus Sprungschanzen zu bauen. Außerdem wird die Naturverjüngung durch das Querfeldeinfahren vorsätzlich zerstört, wodurch zusätzlich zu den Borkenkäferschäden und den daraus resultierenden Kahlflächen weitere Erschwernisse für das Heranwachsen eines zukunftsfähigen Waldes entstehen.

Die Mountainbiker organisieren sich über das Internet und reisen zum Wochenende mit Zelten oder Wohnmobilen zum Wildcampen an. Neuerdings wird sogar bei Nacht (mit Licht) kreuz und quer durch den Wald gefahren. Dadurch werden die Wildtiere in ihren Ruhezeiten und die gerade jetzt beginnende Aufzucht der Jungtiere empfindlich gestört. Ferner ist eine sichere Ausübung der Jagd durch die Störungen ebenfalls unmöglich.

Die Sachbeschädigungen sowie die Beeinträchtigung der erholungssuchenden Bevölkerung im Wald wird die Stadtverwaltung Koblenz als Waldeigentümer nicht mehr hinnehmen und sich in Zukunft rechtliche Schritte vorbehalten.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

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13.04.2020 23:22 Uhr
Jürgen Löhr

Da blickt wohl jemand aktuell durch die Brille der Jäger! Jogger, Spaziergänger, Gassigeher und jetzt die Trailbiker. Natur nur noch für Jäger? Der Wald ist für Alle da!
Die Mountainbiker sind stets freundlich und rücksichtsvoll gegenüber anderen Waldnutzern und verpesten nicht den Wald mit Autoabgasen wie die querfeldein fahrenden Jagdgesellen, die ihre 4WD‘s direkt unter ihren Jagdsitzen parken.
Beste Grüße aus Lay



13.04.2020 18:08 Uhr
Jean Seligmann

Wenn es also "illegale" Mountainbiketrails geben soll, so ist die Frage gestattet ob es auch legale gibt, um der Nutzung abseits der Wege, eine Alternative zu geben? Oder enttäuschen hier nur wieder die regierenden Stadtoberen und versuchen über dieses Gejammere von ihrem Versagen abzulenken?



13.04.2020 14:39 Uhr
Ziegelesch

Leider eine sehr einseitige, fehlerhafte und undifferenzierte Darstellung, die den Mountainbikesport als Ganzes in ein schlechtes Licht rückt. Man könnte meinen, hier wird eine moderne Hexenjagd betrieben und dass die Mountainbiker vom Teufel höchstpersönlich direkt aus der Hölle geschickt worden sind, um im Wald Unheil anzurichten.



13.04.2020 12:31 Uhr
juergen mueller

WAS ist daran so schwer zu verstehen?
TK: Es geht hier um "illegal" angelegte Trails, nicht generell um eine Diskreminierung von Mountainbikern.
Im übrigen hat keiner etwas dagegen, wenn im Wald Sport betrieben wird, Sport, der nicht unter Illegalität fällt, keine Schäden für Umwelt/Natur bedeutet.
Und ausgerechnet Hunde hier als "Schädlinge" mit einzubeziehen offenbart eine ziemlich begrenzte Denkweise.



13.04.2020 11:04 Uhr
Kevin

Mir fällt es schwer auf diesen reißerischen "Artikel" sachlich zu reagieren, aber ich werde es trotzdem versuchen.
1. Werden alle Mountainbiker generalisiert als Rowdies, Zerstörer etc. dargestellt.
2. Werden hier viele verschiedene Themen in eine Topf geworfen um zusätzlich ein übertrieben bedrohliche Bild zu suggerieren.
3. Werden hier "Delikte" den Mountainbikern ohne irgendeinen Beweis zugeschrieben. Die Wildcamper die ich gesehen habe waren keine Mountainbiker. Zum Bau von Schanzen wird immer Totholz verwendet. Ich kenne Niemanden der sich überhaupt die Mühe macht dafür einen Baum zu Fällen. Im Gegenteil, es wurden letztes Jahr gesunde Jungbäume durch Mountainbike Gegner gefällt um bei Lay einen Trail zu beschädigen.
4. Sollte man etwaige Schäden in Relation bringen z.B. zur Jagd, Holzwirtschaft, Autos, Wandern etc.
5. Hat die Stadt in der Vergangenheit die Bedürfnisse der Biker nicht aufgegriffen und in den gemeinsamen Treffen wenig Kompromissbereitschaft gezeigt.

Viele Grüße



12.04.2020 11:04 Uhr
TK

Es sind in erster Linie die großen Arbeiten der Forstwirtschaft mit Harvester usw. und private Waldpächter mit PKV, die für Erosion sorgen.

Wild wird eher durch Hunde aufgeschreckt, vor allem oft im Wald freilaufend ohne Leine.

Die Mountainbiker werden hier mit einer einseitigen Darstellung zum Sündenbock gemacht.

Übrigens sollten wir froh sein, wenn junge Leute im Wald Sport treiben, anstatt in Fußgängerzonen “abzuhängen” oder, besonders in Zeiten von Corona im Baumarkt.



10.04.2020 07:53 Uhr
beemünder

Sehr egoistisch fahre auch mtb sollten die nartur erhalten u nicht zerstören .



10.04.2020 00:01 Uhr
juergen mueller

Glückwunsch zum Erkennen dieses "langjährigen" Problems und der daraus resultierenden Nachteile für Umwelt und vor allem Natur.
Wer das nicht bereits vor Jahren erkannt hat, dem gehört die "gelbe Binde mit den schwarzen Punkten verliehen".



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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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