Allgemeine Berichte | 27.07.2017

Etliche Kleintiere verendet

Illegaler Tiertransport

Ein Transporter mit mehr als 3.250 Tieren wurde endeckt

Es kommt immer wieder vor, dass kriminelle Tiere unter unwürdigen Bedingungen transportieren. Symbolbild, Pixabay

Rhein-Sieg-Kreis. Heute, am 27. Juli ist dem Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises ein Kleintransporter gemeldet worden, der mehr als 3.250 Tiere geladen hatte - darunter vorwiegend Sittiche, Papageien und Hamster. Der aus Belgien kommende Transporter war auf dem Weg nach Spanien liegen geblieben. In der Werkstatt wurden die Tiere entdeckt und das Veterinäramt alarmiert.

Durch die schlechten Transportbedingungen – es handelte sich um einen illegalen Transport, der in keinster Weise den europäischen Tierschutzvorgaben entsprach – waren bereits ca. 250 Kleintiere verendet. Für die überlebenden Tiere veranlasste Dr. Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit des Kreisveterinäramtes, den sofortigen Transport ins Tierheim Troisdorf. Dort wurden die Papageien, Sittiche und Hamster aufgenommen und erstversorgt.

Nach Möglichkeit sollen sie bereits morgen nach Belgien zurückgebracht werden. „Wir stehen über das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Kontakt mit den belgischen Veterinärbehörden und hoffen, dass die Rückführung bereits morgen stattfinden kann“, so Dr. Klaus Mann. „Mit dem LANUV gemeinsam werden wir auch die rechtliche Relevanz der Verstöße klären, um die erforderlichen Schritte zur Ahndung einzuleiten.“

Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

Es kommt immer wieder vor, dass kriminelle Tiere unter unwürdigen Bedingungen transportieren. Foto: Symbolbild, Pixabay

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