Einweihung des Kindergartenneubaus in Anhausen
Im Kindergarten fliegen jetzt die Schmetterlinge
Anhausen. „Kinder brauchen Wurzeln und Flügel“, kein anderer Leitsatz gleicht treffender die harte Umbauzeit der Erweiterung der fünften Gruppe und die Strapazen aller Beteiligten aus, die jetzt offiziell zu Ende ging. So war dieser Satz nicht umsonst Teil einer der vielen freudigen Grußworte, als der neue Anbau offiziell durch den kirchlichen Träger, vertreten durch Pfarrer Andreas Laengner, gesegnet und seiner Bestimmung übergeben wurde: „Den vielen kleinen Füßen ersten Halt außerhalb des Elternhauses zu geben und im wahrsten Sinne Flügel wachsen zu lassen.“ Passend dazu hatten sich die jetzt im Anbau beheimateten Kinder auch den Namen „Gelbe Schmetterlingsgruppe“ gegeben. Zu Beginn der Einweihungsfeier begrüßte Pfarrer Laengner die zahlreichen Gäste, die der Einladung gefolgt waren. Er lobte die anwesenden Bauplaner und Handwerker, die beteiligten Behörden sowie den Zweckverband des Kirchspiel Anhausen für die rasche und hürdenlose Umsetzung. Besonderes lobende Worte der Anerkennung sprach er den angrenzenden Nachbarn und den Kindergarten-Mitarbeitern aus, die teilweise jetzt bereits die zweite oder dritte Erweiterung geduldig mitgetragen haben. Die Kindergarten-Leiterin Sabine Henrici schloss sich in ihrer Ansprache diesem Dank an. Anschließend vollzog sie einen historischen Erzählspaziergang durch die bereits mehrstufige Erweiterungsgeschichte der Einrichtung seit der Eröffnung 1983. In einer Fotostrecke erlebten alle Anwesenden dann noch einmal den Weg der jetzigen Erweiterung vom ersten Spatenstich im Juli bis zum Einzug der Kinder im November. Das Gesamtkonzept beinhaltet neben dem Gruppenraum, einen Waschraum, eine Mitarbeitertoilette sowie eine Schmutzschleuse. Ebenso seien Teile des Außengeländes wieder herzustellen.
Wie die Kinder im weitergehenden Kita-Betrieb den Umbau erlebten, wie spannend das Thema „Baustelle“ sein kann, wie nett Handwerker Kinderfragen beantworten und wie man es sich dann im neuen Bereich gemütlich macht, zeigte Kathrin Hachenberg, angehende Erzieherin der jetzt eingezogenen neuen Ü3 Gruppe, mit weiteren spannenden Worten und Bildern.
„Aller Anfang ist schwer, aber durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ...“, lautete so ungefähr das Credo der Grußworte von Verbandsbürgermeister Hans Werner Breithausen. In weiteren Grußworten unterstrichen ebenfalls Frau Heidi Momm, Ortsbürgermeisterin Anhausen sowie Frau Schwanbeck-Stephan vom Kreisjugendamt den hohen Stellenwert, der der Förderung der kleinsten Mitbürger gebührt. Ebenfalls hoben auch sie die stets gute Zusammenarbeit und Kooperation aller Beteiligten hervor, die dieses Projekt so schnell habe gelingen lassen. Nach der offiziellen Segnung durch Pfarrer Laengner waren alle Anwesenden zu einem Rundgang eingeladen. Für die Erzieherinnen vor Ort ging es tags darauf schon im täglichen Arbeitsalltag weiter. Alte und neue Räume füllten sich mit Leben. Es wurde gelacht und manchmal auch geweint. Neue Herausforderungen stehen jeden Tag vor der Tür und werden gemeistert.
