Die Katholische Kindertagesstätte St. Johannes war unterwegs
Im Stadtgarten gab es viel zu entdecken
Adenau. Im Stadtgarten Adenau haben Einheimische und viele der neuen Mitbürger gemeinsam einen Garten anlegt und Gemüse gepflanzt. Viele Kinder berichteten im Kindergarten, dass sie mit Mama und Papa jetzt oft im Stadtgarten sind. Der Papa von Iwan und Siwar aus der Mäusegruppe im katholischen Kindergarten Adenau hat dann auch alle Freunde seiner Söhne in den Stadtgarten eingeladen. Und so machte sich die ganze Kindergruppe mit ihren Erzieherinnen auf den Weg zum Stadtgarten. Bepackt mit Proviant für ein zünftiges Frühstück ging es früh am Morgen los. Im Stadtgarten angekommen begrüßte der Papa alle Kinder mit ausgebreiteten Armen und einem „Herzlich Willkommen“ und zuerst wurde in der gemütlichen Sitzecke ordentlich gefrühstückt. Dann durften die Kinder die vielen verschiedenen Gemüsepflanzen und Blumen bewundern.
Bohnensuppe aus frischem Gemüse gekocht
Der Familienvater aus Syrien zeigte den Kindern, was er alles angepflanzt hat und erklärte, dass es hier in Deutschland viel kälter als in Syrien sei und deshalb die Paprikas und auch anderes Gemüse und Obst gar nicht so gut wachsen und reifen wie in den wärmeren Gebieten unserer Erde. Dann pflückten die kleinen Gartenbewunderer jede Menge grüne, knackige Bohnen und Gurken. Der Papa schenkte sie den Kindern und einstimmig beschlossen die Mäusekinder, daraus im Kindergarten eine leckere Bohnensuppe zu kochen. Mit viel Hallo und einem herzlichen Dankeschön ging es wieder zurück in den Kindergarten. Am nächsten Tag wuschen die Kinder die Bohnen gründlich und schnippelten die grünen Dinger, die viele Kinder nur aus der Dose kannten, in kleine Stückchen. Mit einer guten Portion Kartoffeln und duftenden Gewürzen warfen die kleinen Köche alles in einen großen Topf und rührten die gute Suppe, bis sie fertig gekocht war. Beim gemeinsamen Verspeisen der Suppe staunten die Erzieherinnen nicht schlecht, wie gut den Kindern die frische Bohnensuppe schmeckte. Gerade noch rechtzeitig konnten sie ein Schüsselchen für Iwan und Siwars Papa als Dankeschön abzweigen.
