Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Matthias Kapelle Leimbach
Immense Eigenleistungen erbracht
Leimbach. Gesamt haben wir bis jetzt 1500 Stunden an Eigenleistung erbracht, sagte der erste Vorsitzende Norbert Becker bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Matthias Kapelle Leimbach. Er konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch Pfarrer Rainer Justen in der Gemeindehalle begrüßen. Norbert Becker gab einen Aktuellen Stand der Renovierungsarbeiten. So sind in diesem Jahr die Dachdeckerarbeiten abgeschlossen worden, der Blitzableiter wurde montiert und das Außengerüst abgebaut. An Aktionen um die Finanzen aufzubessern wurden in diesem Jahr Flugblätter verteilt, Adventkaffee und zweimal ein Mitbringfrühstück, was sehr gut angekommen ist, angeboten. Sowie das Kapellenfest gefeiert und eine Meditation angeboten. 14 Punkte standen auf der langen Liste der Eigenleistungen. Das ging über Anstricharbeiten Außen und innen, über Abschleifen der Fenster Außen und innen, Reinigung außen und innen bis zum beimauern der Fußpfette, Elektroarbeiten vorbereiten und Ausstemmen bis zum Abwaschen des Innenputzes. Das waren wieder 500 Stunden in Eigenleistung, sodass sich die Eigenleistung auf insgesamt sagenhafte 1500 Stunden summiert. Es werden noch mehr, denn 11 Punkte stehen auf dem Programm die in nächster Zeit noch erledigt werden müssen. Darunter zum Beispiel Lampen Montieren, Belüftungsanlage installieren um die Schimmelbildung zu verhindern, Innenwände Streichen, Eingangstür Renovieren und die Nachtspeicheröfen entsorgen.
Darstellung der Kosten
Kassenwart Christian Frings gab noch einmal eine Darstellung der Kosten des Projektes, dessen Gesamtkosten sich auf 278.500 Euro belaufen. Der Bistumszuschuss beläuft sich auf 149.100 Euro, sodass der Förderverein noch einen Eigenanteil von 129.400 Euro aufbringen muss. Von diesen Kosten hat der Förderverein 63.900 Euro überwiesen, zuzüglich den 15.000 Euro aus Eigenleistungsstunden beläuft sich der beglichene Betrag auf 78.900 Euro. Der noch aufzubringende Betrag von 50.500 Euro könnte man mit einer Überweisung von 10.000 Euro vom Fördervereinskonto und weiteren 10.000 Euro mit noch zu erbringenden Eigenleistungen auf einen Restbetrag von 30.500 Euro minimieren, den es dann zu erwirtschaften gilt. Zudem ist dieser Betrag zum Teil über eine innere Anleihe durch die Pfarreiengemeinschaft abgesichert. Christian Frings bat die Anwesenden, über weitere Anwerben von Mitgliedern. Denn jedes weitere Mitglied von den 51 im Moment ist für den Verein von essentieller Bedeutung. „Denn durch die Mitgliedsbeiträge ist die jährliche Rückzahlung von rund 3.500 Euro abgesichert“, betonte Frings.
Neuwahlen des Vorstands
Bei den Vorstandswahlen gab es nicht viel Neues. Das Amt des scheidenden Kassierers Christian Frings übernahm die bisherige Schriftführerin Nina Becker und für das Amt des Schriftführers wurde einstimmig Gereon Schürmann gewählt. So das für die nächsten drei Jahre der 1. Vorsitzender Norbert Becker, Stellvertretender Vorsitzender Norbert Löhr, Kassenwartin Nina Becker, Schriftführer Gereon Schürmann, sowie die Beisitzer Klaudia Thiesen und Bernd Koll den Förderverein leiten. Pfarrer Rainer Justen lobte den Vorstand besonders für die Ausdauer während der Baumaßnahme und die geleisteten Arbeitsstunden. Vorsitzender Norbert Becker wies noch auf die nächsten Termine des Fördervereins hin. Am 15. Dezember findet ab 14:30 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Adventkaffee statt. Und am 23. Dezember, ab 18 Uhr, in der Matthias Kapelle eine Meditation mit Klaudia Thiesen unter dem Titel Herbergssuche statt.
SES
Der Vorstand des Fördervereins Matthias Kapelle: Pfarrer Rainer Justen (v.li.), Beisitzer Bernd Koll, Kassiererin Nina Becker, Stellvertretender Vorsitzender Norbert Löhr, Vorsitzender Norbert Becker, Beisitzerin Klaudia Thiesen und Schriftführer Gereon Schürmann. Foto: SES Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
