Freundeskreis Römerkanal e.V.
Immer der Leitung nach
Radtour auf römischen Spuren am 25. Mai
Rheinbach. Der Freundeskreis Römerkanal e.V. lädt erneut für Samstag, 25. Mai zu einer informativen und geselligen Radtour entlang des Römerkanals ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr vor dem Glasmuseum, Himmeroder Wall 6, Rheinbach.
Rolf Greiff, Zweiter Vorsitzender des Freundeskreises, wird die Gruppe wieder führen und während reichlicher Pausen Erläuterungen geben sowie Fragen beantworten. Die Tour ist „altersgerecht“, vermeidet Steigungen, führt über meist gut ausgebaute Wirtschaftswege und nur selten über einige Meter Feldwege. Die etwa viereinhalb-stündige Tour ist also auch wegen der informativen Pausen gut zu bewältigen.
An mehreren Stationen in Rheinbachwerden Spuren der römischen Wasserleitung aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. an Gebäuden und Straßennamen gezeigt. An den Kanalstücken lernen die Teilnehmer verschiedene Bauweisen kennen, um dann in der Swistbachaue den Verlauf des Aquädukts nachzuweisen. In Lüftelberg bewundern sie die Grabplatte der Hl. Lüfthildis und fahren dann weiter Richtung Buschhoven. Neben dem deutlich sichtbar gemachten Verlauf der Leitung werden die Teilnehmer auch in einen Schacht steigen können, um den Kanal in über drei Metern Tiefe anzuschauen. Bei gutem Wetter werden sie es nicht versäumen, eine etwa 30-minütige Pause im Biergarten des Gasthofs „Zum Römerkanal“ einzulegen, da in den Schacht immer nur eine Person steigen kann.
Einzelne Bögen im Mauerwerk
Von Buschhoven aus fahren alle in den Kottenforst, sehen dort den Kanal in einem Aufschluss, auf der Fahrt noch einen Ausbruchgraben mitten im Wald und fahren weiter über den „Eisernen Mann“. Danach entfernt die Gruppe sich von der Kanalführung und erkundet noch zwei wichtige Stationen: Das Gut Capellen zeigt einen staunenswerten Beweis der Nutzung des Römerkanals als Steinbruch aus dem Mittelalter. Neben Abbruchmaterial von der Wasserleitung sind sogar im Mauerwerk des ehemaligen Klosters einzelne Bögen der Aquäduktbrücke im Original zu sehen.
In Odendorf, dem Endpunkt der Fahrt, bestaunen die Radfahrer noch in der alten Kirche „St. Petrus“ Beweise für die Nutzung des Aquäduktsinters als Marmorsäule und Auslass für das Weihwasser. Zurück geht die Fahrt nach Rheinbach über die „Römerstraße“ und den Wirtschaftsweg.
Weitere Informationen gibt es unter www.freundeskreis-roemerkanal.de.
Pressemitteilung
Freundeskreis Römerkanal e.V.
