Ukrainische Schulkinder basteln, backen und malen in der Cochemer HwK-Akademie

In der Osterwerkstatt wieder einfach Kind sein dürfen

In der Osterwerkstatt wieder einfach Kind sein dürfen

Beim Basteln die Sorgen vergessen. Das gelang auf spielerische Art und Weise bei der Osterwerkstatt der Handwerkskammer Koblenz in der Cochemer Mosel-Akademie. Foto: HwK Koblenz

22.04.2022 - 13:54

Cochem. In den Osterferien luden die pädagogischen Mitarbeiterinnen der Handwerkskammer Koblenz in Cochem ukrainische Grundschulkinder zu einem Willkommensworkshop in die Mosel-Akademie der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ein. Ziel des „Osterwerkstatt“ Projektes war es, den Kindern aus der Ukraine ihre Integration in ihre neue Umgebung zu erleichtern und die schlimmen Erfahrungen und Erinnerungen, die durch den Krieg im Heimatland entstanden sind, für einen Moment vergessen zu lassen.


Spielerisch lernten die Kinder beim Ostereifärben, Malen, Basteln und Osterhasenbacken die Zahlen eins bis 20 kennen, außerdem wurde ein deutsch-ukrainisches Gedicht eingeübt. Die anfängliche Schüchternheit schlug schnell in gute Laune um, begleitet durch das Singen ukrainischer Volkslieder. Für die Kinder war die zweitägige Osterwerkstatt eine tolle Abwechslung und wertvolle Erfahrung – für die Jüngsten wie auch ihre Eltern.

Geplant und umgesetzt wurde das Projekt „Osterwerkstatt“ von den Teilnehmern und Dozenten der Maßnahme „Job Action“. Diese Maßnahme wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz und ist eigentlich ein berufsvorbereitendes Projekt des Jobcenters Cochem-Zell und der HwK Koblenz für Jugendliche und junge Erwachsene. Durch ihr ehrenamtliches Engagement in der Osterwerkstatt konnten die Teilnehmer der „Job-Action“ ihre Hilfsbereitschaft und ihr kreatives Potential mit den Kindern entfalten. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Weitere Informationen zum Projekt bei der HwK Koblenz: Ivanna Eisfeld, Tel. (0 26 71) 9 16 94 -1 93.Pressemitteilung der

HwK Koblenz

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