Tausende Zuschauer erfreuten sich am „Rhein in Flammen“
In einem Meer von Farben
Rhens. Noch bevor in Koblenz das finale Feuerwerk von der Festung Ehrenbreitstein aus die Nacht erhellte, hatten die Zuschauer an den Ufern des Rheins in Rhens, Brey und Spay schon das Vergnügen, in einem Meer von Farben zu baden. Sie genossen die eindrucksvolle Stimmung der bengalischen Feuer, der bunt beleuchtenden Schiffe und der Feuerwerke, die über Braubach, Spay, Brey, Rhens und Stolzenfels zauberhafte, strahlende Ornamente in den Nachthimmel zauberten. Nicht nur auf den Fahrgastschiffen, die von Boppard aus rheinabwärts bis zum Deutschen Eck fuhren, herrschte Partystimmung! Auch ein abwechslungsreiches Landprogramm mit Stadtführungen, Sommernachtsfesten und Bewirtung aus heimischen Küchen und Kellern, sorgte für beste Unterhaltung. Von der wunderschönen Rheinpromenade in Spay, die überwiegend aus Fachwerkhäusern besteht, hatten die Besucher einen herrlichen Blick auf die gegenüberliegende Marksburg. Auch ein Abstecher in den historischen Ortskern, sorgte für eindrucksvolle Erlebnisse.
In Spay feierte man an drei Tagen, beginnend mit einer Open Air Theateraufführung im Weingutsgarten von Jürgen Volk. Mit Livemusik und Cocktailbar, einer großen Biertheke, Wein aus der Region und Leckerem am „neuen“ Küchenstand, feierten die Spayer „Boxelöfter“ die Rhein in Flammen Veranstaltung am Samstag, mit vielen Gästen aus nah und fern.
Das Duo „No Slogan“ heizte mit Oldies, aktuellen Hits und Party- und Stimmungsmusik bis in die frühen Morgenstunden ein. Auch am Sonntag wurde gefeiert, auf dem Boxelöfter Platz fand der traditionelle Frühschoppen statt, den die Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Spay musikalisch begleitete. Kulinarisch wurden die großen und kleinen Gäste mit dem beliebten Erbsen-Eintopf mit Wurst und „Pommes fritz“ verwöhnt. Für die Kinder stand an diesem Tag eine große Hüpfburg bereit. Die Spayer Boxelöfter feierten an beiden Tagen mit ihren Gästen in lockerer und unbeschwerter Atmosphäre. Etwas beschaulicher feierte man das sommerliche Fest in Brey. Dort luden auch der historische Ortskern und die „römische Wasserleitung“ zur Besichtigung ein, bevor bei der Welterbe-Tanzparty die Post ab ging. Im Freizeitgelände Wilhelm, direkt am Rhein gelegen, erlebten die Gäste Livemusik und Bernies kulinarischen Imbiss und hatten einen unvergleichbaren Blick auf das Geschehen. Da wurde beim „Rhein in Flammen“ auch manch ein Glas des guten Tropfen aus dem „Breyer Hämmchen“ genossen. Passend zum Flammenmeer am Abend, hatten die Besucher in Rhens die Möglichkeit, den „Hexenturm“ (Scharfer Turm) zu besichtigen. Einst diente er als Späh- und Zollturm, später war er Gefängnis und Folterkammer. Er ist ein markantes Teil der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, in deren Inneren sich die zauberhafte, historische Altstadt befindet. In den Rhenser Rheinanlagen wurde schon ab 15.30 Uhr gefeiert. Es gab gekühlte Getränke und Leckeres vom Grill. Ab 19 Uhr stimmte die Band „Mr. Glee Club“ die Gäste mit Livemusik auf die Veranstaltung ein. Die Organisation lag in den Händen der Rhenser St. Georgs Pfadfinder. Viele Zuschauer säumten das Rheinufer in Rhens, hatten sich frühzeitig einen Platz gesichert. Mit der Ankunft der ersten Schiffe, bestaunten auch sie zuerst das Feuerwerk an der Marksburg am gegenüberliegenden Ufer. Es war ein Konvoi von zirka 80 Schiffen, die mit bunten Lichtern geschmückt, langsam in Richtung Koblenz zogen. Der Höhepunkt des Abends in diesem Abschnitt des UNESCO Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal, war das Rhenser Feuerwerk, das vom Gelände des Schottel-Unternehmens abgeschossen wurde. Große, abwechslungsreiche Feuerbilder malten Vulkane, Wasserfälle und glitzernde Palmen in den Nachthimmel, bewirkten eine zauberhafte Stimmung und faszinierten die Betrachter. Da fiel es nicht schwer, anschließend bei bester Laune noch weiter zu feiern. EP
Ein Konvoi aus zirka 80 Schiffen, geschmückt mit bunten Lichtern zog unter dem Feuerregen an der Marksburg vorbei in Richtung Koblenz.
In Brey stand das DRK Kreis Mayen-Koblenz gut gelaunt bereit, um im Ernstfall zu helfen.
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