Eifelverein Remagen auf dem Mellerbergfest
In malerischer Umgebung gefeiert
Wanderfreunde aus der Römerstadt kommen seit vielen Jahren nach Kesseling
Kesseling/Remagen. Das Mellerbergfest des Kesselinger Eifelvereins hat eine lange Tradition. Aber auch die Remagener Eifelfreunde nehmen schon seit vielen Jahren an diesem fröhlichen Fest hoch über dem Kesselinger Tal teil. Auf die gute Bewirtung dort oben freut man sich umso mehr, wenn sie durch die Anstrengung einer kleinen Wanderung verdient wird. Also ging es zunächst ein Stück in Richtung Staffel und dann über den Bach einen hin und wieder steilen Weg durch den Wald hinauf. Gleich zu Beginn kamen die Remagener an einer Jagdhütte vorbei, vor der ein massives Gestell es ermöglicht, ein Dutzend erlegter Wildscheine gleichzeitig waidgerecht zu zerlegen. Wie nötig eine Reduzierung der Schwarzkittel in dieser wildreichen Gegend ist, hatten die Wanderer vorher an großräumig aufgewühlten Wiesen gesehen.
Am Gipfel des Mellerbergs vorbei kam schon bald die auf einer Waldwiese malerisch gelegene Mellerberghütte in Sicht. Auch in diesem Jahr wurde den Gästen ein Begrüßungsschnaps gereicht. Von Steaks bis zu den feinsten Kuchen war alles, was das Herz nur begehren konnte, reichlich vorhanden und ebenso ein Getränkeangebot. Wie viel Mühe von ehrenamtlichen Kräften steckt doch in Vorbereitung und Durchführung eines solchen Festes. Unter Schatten spendenden Zeltplanen und in der Hütte war reichlich Platz vorhanden, und alle Tische waren liebevoll mit Blumen geschmückt. Natürlich beteiligten sich die Remagener auch wieder an der Tombola und waren froh, nicht den Hauptgewinn zu ziehen. Denn wie hätte man ein ganzes Wildschwein nach Remagen verbringen können? Die Remagener bewunderten auf dem Rückweg den kunstvollen Barockaltar. Er stand ursprünglich in der Abteikirche Maria Laach und wurde 1802 nach der Aufhebung des Klosters von den Kesselingern in ihre Kirche gerettet.
