Förderverein für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein-Wied e.V
Info-Abend
Am Dienstag, 27. September
Sankt Katharinen. Was tun, wenn man so schwer erkrankt, dass keine Aussicht auf Heilung besteht? Wo finden betroffene Menschen, aber auch ihre Angehörigen, Rat, Hilfe und Beistand? Immer noch wissen zu wenige in dieser Situation, dass Schwerstkranke und Sterbende einen Anspruch auf eine spezialisierte palliative Versorgung haben. Diese kann zu Hause, im Krankenhaus, im Pflegeheim oder in einem stationären Hospiz erfolgen. Darauf haben Versicherte einen gesetzlichen Anspruch. Alle Varianten einer Palliativversorgung haben das Ziel, dass schwerstkranke und sterbende Menschen würdig und selbstbestimmt bis zu ihrem Ende leben können – und das möglichst ohne Schmerzen.
Der Förderverein für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein-Wied e. V. greift mit dieser Veranstaltung eine Initiative von Frau Isabel Atzl auf, die an diesem Abend den Bereich der stationären Palliativarbeit vertritt. Der Info-Abend mit dem Thema „Die letzte Lebensstrecke ummantelt gehen“ (palliativ, von lat. pallium, schützender Mantel) möchte zu den Angeboten einer spezialisierten palliativen Versorgung die nötigen Informationen geben und Mut machen, die Hilfsangebote auch wahrzunehmen. Ausgewiesene Experten stellen die vier wichtigsten Möglichkeiten einer palliativen und hospizlichen Versorgung vor und stehen danach für persönliche Fragen in Einzelgesprächen zur Verfügung:
Isabel Atzl, pflegerische Leitung der Palliativstation im Verbundkrankenhaus Linz – Remagen; Christiane Freymann, Koordinatorin vom Ambulanten Hospiz Neuwied für den Bereich der Verbandsgemeinde Linz; Uta Hauschild, Palliativ-Care-Fachkraft im Hospiz im Ahrtal; Dr. med. Ingo Hannes, leitender Palliativmediziner am SAPV – Stützpunkt Neuwied (SAPV: Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung).
Die Veranstaltung findet statt am
Dienstag, 27. September, um 19 Uhr, im Bürgerhaus St. Katharinen, Linzer Straße 74.
