IGS Maifeld
Informationen über ein konfliktgeladenes Land „aus 1. Hand“
Polch. „Afghanistan war schon immer Spielball, aber auch Friedhof der Großmächte“; spannend waren die fundierten Ausführungen des Jugendoffiziers Julian Ströbl, der die Schüler:innen der Leistungs- und Grundkurse Sozialkunde (Stufe 13) der IGS Maifeld zunächst über die interessante Geschichte des Landes und die dort stattgefundenen Stellvertreterkriege informierte.
Wieso kam es 2014 zu einer drastischen Reduktion der internationalen Truppen in Afghanistan? Was stand in dem Abzugsabkommen zwischen den USA und den Taliban, das in Doha (Katar) - ohne die offizielle afghanische Regierung - verhandelt worden ist? Weshalb kam es zu einer schnellen Übernahme der Taliban nach Abzug und vor allem Evakuierung von ausländischen Truppen und Gruppen? Wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Taliban“? Diese und weitere Fragen sorgten für konzentrierte Aufmerksamkeit im Lernprozess. Nicht zuletzt waren es die persönlichen Erlebnisse des Jugendoffiziers, der als Journalist der Bundeswehr mehrmals in Afghanistan stationiert war, die die Schüler:innen gebannt zuhören ließen. Die enorme Instabilität der Region und die überall lauernden Gefahren, die auch den Standort der bundesdeutschen Soldaten betrafen, wurden lebendig gezeichnet. So musste Julian Ströbl auch sehr viele diesbezügliche Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworten. Die Informationen und der Austausch über die internationale Friedens- und Sicherheitspolitik, vor allem aus der Perspektive Deutschlands und der EU, fand ebenso großen Anklang bei den angehenden Abiturient:innen.
Pressemitteilung
IGS Maifeld
