Marienkrankenhaus Cochem
Infoveranstaltung zum Thema Leistenbruch
Am 5. September ab 18.30 Uhr
Cochem. Der Leistenbruch, auch Leistenhernie genannt, ist eine Wölbung des Bauchfells nach außen. Etwa 20 Prozent der Männer und ein Prozent der Frauen sind davon einmal in ihrem Leben betroffen. Um Betroffene und Interessierte über mögliche Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Leistenbrüchen zu informieren, lädt das Marienkrankenhaus Cochem am Mittwoch, 5. September ab 18.30 Uhr zur Informationsveranstaltung „Nicht in der Klemme stecken – Leistenbrüche erkennen und behandeln“ in die Räume der Krankenpflegeschule des Marienkrankenhauses ein.
Die Leistenregion ist eine Schwachstelle der Bauchdecke. Bei schwerer körperlicher Arbeit oder zu hohem Druck im Bauchraum (zum Beispiel bei chronischem Husten) kann sich der sogenannte Leistenkanal vergrößern und ein Bruch tritt hervor. Obwohl die Betroffenen oft keine Schmerzen haben, sondern lediglich eine Schwellung in der Leistengegend fühlen, muss ein diagnostizierter Bruch operiert werden, um zu vermeiden, dass Gewebe eingeklemmt wird und es im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss oder einer Bauchfellentzündung kommt.
In seinem Vortrag zeigt Privatdozent Dr. med. Stefan A. Müller, Chefarzt der Abteilung Chirurgie I/Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Proktologie, die Möglichkeiten der operativen Behandlung von Leistenbrüchen auf. Im Anschluss wird es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionsbeiträge geben.
Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen finden sich unter www.marienkrankenhaus-cochem.de.
Pressemitteilung
Marien-Gruppe
