Der Dienst ermöglicht es Rheinland-Pfalz aus der Vogelperspektive virtuell zu erkunden und Veränderungen der Landschaft im Zeitverlauf nachzuvollziehen
Innenminister Lewentz schaltet historischen Luftbilder-Dienst frei
Koblenz. Innenminister Roger Lewentz hat im Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (LVermGeo) in Koblenz den dort entwickelten Geodatendienst der historischen Luftbilder freigeschaltet. Der Dienst ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Rheinland-Pfalz aus der Vogelperspektive virtuell zu erkunden und Veränderungen der Landschaft im Zeitverlauf nachzuvollziehen.
„Der neue Luftbilder-Dienst schafft die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert ein Bild von Rheinland-Pfalz von oben zu machen. Mit dem Dienst können beispielsweise Siedlungsentwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte anschaulich dargestellt werden. Das ist eine ideale Grundlage in Planungsprozessen für Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik“, sagte Innenminister Lewentz, der sich im Landesamt über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Vermessung und Geobasisinformationen informierte.
„In welchen Regionen von Rheinland-Pfalz hat die Bebauung in den letzten beiden Jahrzehnten am meisten zugenommen? Wo ist die Siedlungsstruktur unverändert geblieben? Wo und in welchem Ausmaß haben beispielsweise Naturereignisse Einfluss auf die vorhandenen städtebaulichen Strukturen genommen? Solche Fragen lassen sich durch den Dienst künftig einfacher beantworten“, so Lewentz.
Der neue kostenfreie Geodatendienst beinhaltet flächendeckend für Rheinland-Pfalz entzerrte und maßstabsgetreue Luftbilder, die sogenannten amtlichen digitalen Orthofotos. Die Aufnahmen beginnen ab dem Jahrgang 1994 und sind in einer Bodenauflösung von 40 Zentimetern verfügbar. Darüber hinaus bietet das Landesamt auch einen kostenpflichtigen Geodatendienste mit Orthofotos in einer Bodenauflösung von 20 Zentimetern an. Der kostenfreie historische Luftbilder-Dienst ist unter https://maps.rlp.de/historische_orthofotos verfügbar. Er soll zukünftig um weitere historische Jahrgänge erweitert werden.
Pressemitteilung der Ministerium
des Innern und des Sports
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