Über 200 Künstler und Kunsthandwerker beim Lebenskunstmarkt in Remagen
Innenstadt wurde zum Mekka der Kunst
Remagen. „Wir haben jetzt das Niveau erreicht, das wir immer angestrebt haben“, freute sich am Montag der Wirtschaftsförderer Marc Bors in Bezug auf die weit über 200 Künstler und Kunsthandwerker, die Remagen bei der 15. Auflage des Lebenskunstmarktes bereicherten. Zehntausende Menschen tummelten sich in der Remagener Altstadt und Fußgängerzone. Menschen, die die Stadt zum Mekka der Kunst machten.
Die vielen Künstler und Kunsthandwerker sowie die einheimischen Galerien verwandelten die Remagener Innenstadt auch beim 15. Lebenskunstmarkt in eine einzige große Kunstgalerie.
Auch in diesem Jahr hatten die Organisatoren wieder großes Augenmerk auf ein qualitativ hochwertiges Angebot gelegt: Kunst vom Feinsten präsentiert in lockerer Urlaubsatmosphäre.
Sehr gut kam wieder die Zeltgalerie auf dem Parkplatz im Historischen Dreieck zwischen Rathaus und Pfarrkirche an der Römermauer an. Die Anzahl der Zelte war schon vor drei Jahren auf 20 erhöht worden, um noch mehr Künstlern die Möglichkeit zu geben ihre Exponate zu präsentieren. Auch das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck war hier beteiligt, ebenso wie bei den Möglichkeiten für Kinder, künstlerisch auf dem Marktplatz aktiv zu werden.
Auch in der angrenzenden Kulturwerkstatt im Alten Jugendheim hatten Künstler im großen Saal ihre Werke ausgestellt, ebenso wie in der Galerie der Kulturwerkstatt. In großer Zahl waren auch die Remagener Künstler in ihren Galerien oder anderen Räumlichkeiten mit von der Partie.
Wohin das Auge blickte, war Kunst oder Kunsthandwerk zu sehen. Während die Künstler ihre Werke überwiegend in der Kirchstraße sowie in Gemeinschaftsausstellungen in der Villa Heros, in der Kulturwerkstatt, im katholischen Pfarrzentrum, in der Galerie Rosemarie Bassi, in der Galerie Artspace K2, auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus, sowie in der Kirchstraße vor den Toren der Pfarrkirche St. Peter und Paul präsentieren, hatten die Kunsthandwerker in der Bachstraße, der Marktstraße und im Anschluss an den Markt der Provence in der Josefstraße bis über den kompletten Parkplatz an der Grabenstraße ihre Stände aufgeschlagen.
Die Bandbreite von Kunst und Kunsthandwerk präsentierte sich erneut enorm groß, und so manchem Künstler konnten die Gäste beim kreativen Schaffen über die Schulter blicken. Ob Öl- oder Aquarellmalerei, ob Skulpturen oder Wandmalerei, ob Fotografie oder Acrylmalerei, ob Glas- oder Lichtobjekte oder Schmuckdesign, ob Installationen oder Keramik, ob Zeichnungen oder Patchwork, ob Collagen oder Aktmalerei, die Kunstfreunde waren einfach nur begeistert von der Vielfalt künstlerischen Schaffens.
Begeistert zeigten sich auch Wirtschaftsförderer Marc Bors und Günter Balas. „Viele Menschen kommen gerade wegen des hohen Niveaus. Eine ganze Reihe von Kunsthandwerkern wie auch Schmuckdesigner, die in Remagen ihre Stände hatten, sind bekannt von Messen“, verdeutlichte Bors.
So kamen die Kunstinteressierten beim Lebenskunstmarkt wieder ganz auf ihre Kosten. Deutlich zeigte sich auch wieder, dass das Publikum ein anderes ist als beispielsweise beim Jakobsmarkt, der ebenfalls meist riesig besucht wird. Zum Lebenskunstmarkt strömen die Besucher aus nah und fern aufgrund der Mischung von Kunst und Kunsthandwerk und mediterranem Flair.
AB
Nahezu unbegrenzt war die Vielfalt der Stile, Materialien und Sujets.
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