Integrationsstaatssekretärin Serap Güler zu Gast im Kreishaus
Integration mit Leidenschaft und Herzblut
Rhein-Sieg-Kreis. Seit Anfang August ist Integrationsstaatssekretärin Serap Güler auf Sommertour unterwegs durch NRW, um ausgewählte Kommunale Integrationszentren (KI) zu besuchen. Dabei machte sie jetzt auch Halt im Rhein-Sieg-Kreis. „Über dieses Zeichen der Wertschätzung freuen wir uns sehr“, betonte Kreisdirektorin Annerose Heinze, die die prominente Besucherin aus Düsseldorf in Empfang nahm.
Bedarfe in den Regionen sehr verschieden
„Mir ist wichtig, die Integrationsarbeit in den Kreisen und kreisfreien Städten vor Ort persönlich kennenzulernen. Die Bedarfe sind in den Regionen sehr verschieden. Das müssen wir stärker berücksichtigen“, erklärte die Staatssekretärin. Sie nahm den Besuch im Siegburger Kreishaus aber auch zum Anlass, um dem Team des KI unter Leitung von Antje Dinstühler für die geleistete Arbeit zu danken. Es sei zu spüren, dass das Thema Integration im Rhein-Sieg-Kreis „mit Leidenschaft und Herzblut“ angepackt werde, so die Staatssekretärin. Dabei gelte es „19 integrationspolitische Interessen“ zu berücksichtigen.
Dass der Bedarf vor Ort stets im Fokus steht, machte auch Kreisdirektorin Annerose Heinze deutlich: „Mit dem Know-how unseres Kommunalen Integrationszentrums können wir die spezifischen Bedarfe in unseren 19 Städten und Gemeinden abdecken und nicht nur die Kommunen, sondern auch die zahlreichen Multiplikatoren und ehrenamtlichen Akteure der Integrationsarbeit bei ihrer engagierten und wertvollen Arbeit ganz individuell und persönlich unterstützen. Das liegt uns sehr am Herzen!“
Um die Bedeutung der Integrationsarbeit deutlich zu machen und das Angebot noch passgenauer zuzuschneiden, besucht Kreisdirektorin und Sozialdezernentin Annerose Heinze, der die Stabsstelle KI unmittelbar zugeordnet ist, derzeit alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Das sei ein „starkes Zeichen“ lobte die Staatssekretärin.
„Aktuell liegt ein Schwerpunkt auf der Interkulturellen Öffnung“
Bildung, Ehrenamt und Querschnitt sind die Themenbereiche, die in der Integrationsarbeit des KI derzeit im Fokus stehen. „Aktuell liegt ein Schwerpunkt auf der Interkulturellen Öffnung“, erläuterte Antje Dinstühler. „Wir werden uns aber auch weiteren Themen wie der Extremismusprävention widmen“, gab sie einen Ausblick auf das „Restprogramm“ für 2017.
Pressemitteilung des
Rhein-Sieg-Kreises
