„El Koblenzer“ ist eine Gruppe von Freiwilligen in Koblenz , von denen die meisten Syrer sind
Integrationsprozess unterstützen
Koblenz. Die derzeitige Gruppe „El Koblenzer“ besteht aus 16 Personen, hauptsächlich aus Syrien. Durch ihre Arbeit strebt die Gruppe zwei Ziele an: Zum einen sollte der Integrationsprozess durch gemeinsame Aktivitäten mit den Deutschen unterstützt werden. Der Zweite besteht darin, das Niveau der deutschen Sprache durch Interaktion und kontinuierliches Treffen mit den Deutschen zu verbessern.
Etwa vor sechs Monaten gründeten Flüchtlinge aus Syrien ihren Verein „El Koblenzer“. Die Definition des Namens „El“ kam aus dem Arabischen und bedeutet „die“ und der Name „Koblenzer“ aus dem Deutschen. Hauptziel der Gruppe ist: „Die Integration und Anlaufstelle für Flüchtlinge“.
Die Sitzungen der Gruppe wurden regelmäßig fortgesetzt und dabei wurde beschlossen zuerst die beiden oben genannten Ziele zu unterstützen: Es sollte ein gemeinsames Fest werden, um Deutsche und Flüchtlinge in einer festlichen Atmosphäre zum Austausch-Gespräche zusammenzubringen und einige Vorurteile abzubauen.
Die Organisation der Veranstaltung wurde mit häufigen Sitzungen über zwei Monate geplant. Die Mitglieder der Gruppe organisierten alle Einzelheiten des Festes und luden alle Bürger in Koblenz ein. Deswegen feierte „El Koblenzer“ sein erstes Auftaktfest im Bürgerzentrum Koblenz-Lützel mit geladenen Gästen aus der Politik und Koblenzer Vereins-Gesellschaften. Für das musikalische Programm sorgten die Gruppe „die Tonspuren“ und gegen Ende des Fests eine Soloaufführung des syrischen Musikers Yazen Hatem auf dem Oriental „Oud“.
Das Fest dauerte über vier Stunden und es war erfolgreich mit mehr als 200 anwesenden Personen und einem kompletten Programm mit Musik-Essen-Trinken, und Gesprächen zwischen Deutschen und anderen Nationalitäten. Die Gruppe erhielt finanzielle Unterstützung vom Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV).
Das Fest war das erste seiner Art, weil es komplett von syrischen Flüchtlingen organisiert wurde, von denen die meisten vor weniger als vier Jahren nach Deutschland kamen.
Die unterstützende Beratung und Anleitung kam von der Stadtverwaltung Koblenz (Vertreten durch Beate Oster und Alexander Richardt). Der Saal wurde ebenfalls vom Bürgerzentrum kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für die Leitung der Gruppe und die Organisation des Fests sind Soumaia Talo Alolabi, eine unabhängige Journalistin, und Ahmad Mansour, ein Mathematiklehrer, aus Syrien verantwortlich.
Die Leiterin Soumaia Talo Alolabi sagte bei ihrer Eröffnungsrede: „ich möchte mich im Namen unserer Gruppe bei den zahlreich erschienenen Gästen aus Koblenz und Umgebung bedanken. Nochmals ein großer Dank auch an die helfende Hände, die es uns ermöglichten, dass unser Fest stattfinden und erfolgreich sein konnte. Unsere Gruppe versucht nun, sich als sozialer Verein zu organisieren. Anschließend werden Pläne für zukünftige Projekte erstellt, durch sie die Kernziele der Gruppe erreicht werden, also ab jetzt werdet ihr unserem Namen „ bedanken“ öfters hören“.
