Allgemeine Berichte | 04.11.2014

Städtisches Gymnasium Rheinbach

Ist unser Regen wirklich sauer?

„Zukunft durch Innovation“ will das Interesse an Naturwissenschaften wecken

Duftöle werden hergestellt. Claudia Spittel

Rheinbach. Warum legt der Borkenkäfer Gänge unter der Rinde eines Baumes an? Ist dieser Käfer schädlich? Woraus besteht mein Atem? Was ist ein pH-Wert? Welche Wirkung hat Säure auf Muscheln, Blätter und Tannennadeln? Rund um das Thema „Natur“ drehte sich der zdi-Projekttag der Schulen in Rheinbach; „zdi“ steht für die Initiative „Zukunft durch Innovation“ des Wissenschaftsministeriums, welche bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die sogenannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken will. So konnten in diesem Rahmen Kinder aller Altersklassen in Rheinbach mit Spaß und Freude forschen und experimentieren. Im Städtischen Gymnasium führte Dr. Maika Königs in das Projekt „Waldschäden – Was sind die Ursachen?“ ein. An verschiedenen von ihr entwickelten Stationen konnten die Schüler des SGR und ihr Besuch aus der Grundschule Sürster Weg nach Herzenslust selbstständig experimentieren.

Gemeinsam experimentieren

Mit Hingabe wurden Kolben befüllt, Beobachtungen durchgeführt und die Ergebnisse schriftlich in Beobachtungsbögen eingetragen. Es wurde gepustet und getropft, gelesen und … gelernt. An einer Station wurde mit Hilfe eines Experimentenkoffers, welcher von der Fachhochschule Rheinbach für diesen Tag zur Verfügung gestellt worden war, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Ammonium im Regenwasser nachgewiesen. Lucy (9) und drei Mitschüler tüftelten zum Thema „Saurer Regen“ mit Wasser, Schwefelsäure, Muscheln, Blättern und Nadeln und entdeckten gemeinsam, dass diese sich braun färben, wenn das Wasser Säure enthält. “Spannend und cool sind die Experimente“, beurteilte Lucy das naturwissenschaftliche Forschen. „Das Lernen hier macht mehr Spaß“, bekräftigte ihr Mitschüler Julian (9), der morgens früh auf dem Weg zum Gymnasium doch ein wenig aufgeregt gewesen war, als er zum Städtischen Gymnasium lief, um mit den großen Schülern gemeinsam zu experimentieren.

Nun können auch die Kleinen stolz Alltagsphänomene rund um das Thema „Natur“ erklären. Darüber hinaus wurden Freundschaften zwischen Klein und Groß geschlossen, so sehr himmelten die Kleinen ihre jugendlichen Lehrer an. So können Berührungsängste zur weiterführenden Schule gar nicht erst aufkommen.

Duftstoffe herstellen

Nur eine Tür weiter arbeiteten Schüler der Jahrgangsstufe neun unter der Leitung von Dr. Daisy Breitbach zum Thema „Naturstoffsynthese“ und zur „Herstellung von Duftstoffen“ auf der Basis gewachsener Rohstoffe. Mit Hilfe der Extraktion im Soxleth-Verfahren oder durch Wasserdampfdestillation wurden verschiedene Duftkompositionen kreiert, so ein weihnachtliches Duftöl aus Orangen, Zitronen, Lavendel, Minze und Zimt. „Der Duft haut rein“, urteilte Leah (14), bevor die extrahierte Kostbarkeit in ein kleines Fläschchen abgefüllt wurde.

Duftöle werden hergestellt. Foto: Claudia Spittel

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