Allgemeine Berichte | 19.10.2016

Arbeitskreis Naturnaher Schaugarten Berkum gibt Tipps

„Ja, wo summen sie denn?“

Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ motiviert Jung und Alt zum Mitmachen

Schotterbeet mit Dauergrün: Sauber, aber kein Platz für Bienen. Birte Kümpel

Wachtberg. Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und andere summende Insekten haben es schwer. Industrialisierte Landwirtschaft, aber auch Haus- und Gartenbesitzer, die es sauber und pflegeleicht mögen, rauben den Tieren Nahrungs- und Lebensraum: Schotterfläche statt Blumenbeet, exotische Kirschlorbeer- statt heimischer Liguster- oder Weißdornhecke liegen im Trend. Folge: Dramatischer Rückgang des Wild- und Honigbienenbestands. Dabei braucht die Menschheit die unscheinbaren Helfer: keine bestäubenden Bienen und Insekten - keine Früchte, keine Vögel. Die Natur verstummt.

Das Team des Naturnahen Schaugartens ermuntert private Gärtner und Grundstückseigner, den Bienen und der Natur zu helfen. Einfach mal online auf den Seiten der Initiative „Deutschland summt“ stöbern. Hier gibt es Tipps zum bienenfreundlichen Gärtnern für jeden. Aktuell ist der Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ ausgeschrieben. Jeder kann mitmachen - ob Privatleute, Kindergärten, Schulen, Betriebe und Büros.

„Ja, wo summen sie denn?“

Schotterbeet mit Dauergrün: Sauber, aber kein Platz für Bienen. Fotos: Birte Kümpel

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