Neues aus dem Tierheim Ransbach-Baumbach
Jack und Josy
Ransbach-Baumbach. Auch in dieser Woche sucht das Team des Ransbach-Baumbacher Tierheims für zwei seiner Fellnasen ein neues Zuhause: Jack und Josy möchten gerne ihre neuen Menschen finden.
Jack und Josy
Jack und Josy mussten leider noch in ihrem Alter das vertraute Zuhause verlassen. Es war ein sehr schwerer Abschied und für alle nicht leicht, aber die Lebensumstände in der Familie haben sich so sehr verändert, dass man den beiden Hunden leider nicht mehr gerecht werden konnte. Das Tierheim-Team ist froh, hier helfen zu können und wünscht sich sehr, dass sie die beiden in eine Familie vermittelt bekommen, wo sie Ihren Lebensabend genießen können! Jack ist im Juli 2007 und Josy im Mai 2008 geboren. Beide brauchen keine großen Wanderungen mehr, genießen aber kleine Spaziergänge. Was beide sehr genießen, sind ausführliche Kuschelrunden, denn sie sind unglaublich verschmust und würden sich so sehr wünschen, gemeinsam aus dem Tierheim in ein Zuhause zu ziehen, wo sie altersgerecht leben können.
Das Tierheim sowie das Tierschutzlädchen finden Interessierte in Ransbach-Baumbach im Mühlenweg (zum Tierheim bitte ganz durchfahren, das Lädchen liegt ca. auf dem halben Weg auf der rechten Seite) Das Tierheim ist erreichbar 0176-42208286, Montag bis Freitag von 8-17 Uhr, Samstag und Sonntag von 10-17 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie gelten nicht die regulären Öffnungszeiten. Selbstverständlich wird trotzdem dafür Sorge getragen, dass die aktuellen Bewohner möglichst schnell ein passendes Zuhause finden. Wer konkretes Interesse an einem Tier hat, kann sich gerne vorab per E-Mail, Facebook oder auf dem Tierheim-Handy informieren. Termine können dann, der aktuellen Lage und den Vorschriften angepasst, früher oder später wahrgenommen werden. In Notfällen wenden sich Hilfesuchende an die für sie zuständige Polizeibehörde, das Ordnungsamt oder Veterinäramt und bei medizinischen Notfällen, an einen Tierarzt/Tierklinik in ihrer Nähe.
Jack.
Quelle: Tierheim Ransbach-Baumbach

Danke gleichfalls, Herr Müller. Sie wissen ja, "unverhofft" kommt oft und die Menschen denken, es ist noch Zeit. Es gibt da viele Dinge, die man nennen könnte. Ihre Frau und Sie haben es richtig gemacht. Wann ist man alt? Es gibt junge Leute in meiner Umgebung, die sind mit Ende 20 und Anfang 30 im Geist älter als meine Urgroßmutter und die wurde 101 Jahre in Mayen. Sie ist dann angefahren worden, sonst hätte sie noch ein paar Jahre gehabt. Meine Friedrich-Oma, auch ein Unikat in Mayen und wer heute uralt ist und geistig fit, der kennt sie noch. Sie wurde nur 78 J, hat aber immer geträllert und war für jeden Tag dankbar. Mein Opa, durch den Krieg uralt und verbittert- und die beiden andern Großeltern ebenso. Ich bin mit Alter groß geworden und ich liebte meine "Alten", auch wenn sie schrullig waren. Lebenslanges Lernen hilft beim alt werden, viele Interessen und mit sich selbst eins zu sein und niemals die Klappe halten wenn es um Unrecht geht. Hunde haben es oft besser als wir ;.-))
Frau Friedrich, mir imponiert Ihre direkte u. offene Art. Alte Hunde, alte Besitzer gibt`s sicherlich. Wo beginnt alt werden? Nach dem Ableben unserer 3 Hunde (vor 4 Jahren) haben wir entschieden, aus Alters-/Krankheitsgründen keine Tiere mehr zu uns zu holen. Aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, was mit Hund/Katze oftmals geschieht, sind sie alt, brauchen vermehrte Pflege, die Geld kostet. Wenn`s um Geld geht, kennt der Mensch keine Grenzen mehr, Sensibilität schon garnicht. Unsensibel war ich vielleicht, weil ich die wahren Hintergründe der Abgabe nicht weiß. Wer bereits selbst so alt ist, damit rechnen muss z.B. in ein Pflegeheim zu kommen, 2 ebenfalls alte Hunde hat, von dem erwarte ich, dass er sich frühzeitig um einen Platz für diese kümmert. Ein Tierheim wäre die allerletzte Alternative. Sensibles, vorausschauendes Denken ist ein Prozess, der nicht wenigen alles abverlangt. Was den Umgang Mensch mit Tier angeht, so würde ich mir hier absolute Sensibilität wünschen.
Herr Müller, warum so unsensibel? Stellen Sie sich vor:
Alte Hunde haben meistens auch alte Besitzer und wenn einer von beiden noch krank wird, in ein Pflegeheim muss oder gar einer verstirbt, dann kann jemand die Hunde nicht mehr versorgen.
Wer so liebe Hunde so lange liebevoll versorgt hat, der gibt sie sicher nicht leichten Herzens ab. Etwas anderes ist viel schlimmer: Nämlich wenn Eltern ihren Kindern ein Tier kaufen und es dann aussetzen, wenn es Arbeit macht- es gibt aber noch viel, viel mehr...Sie und ich wissen das schon alleine von unserem Alter her...meinen Sie nicht ? Also dann- schöne Pfingsttage !
Welche Lebensumstände haben sich so verändert, dass man den beiden Hunden nicht mehr gerecht werden konnte? Vielleicht das Alter der beiden Hunde 13 u. 14 Jahre alt, ein Alter, wo auch desöfteren einmal Tierarztbesuche u. eine Umstellung auf altersgerechtes Futter notwendig sind? Wir hatten 3 Hunde, 12, 14 u. 18 Jahre alt u. wissen, was eine altersgerechte Versorgung bedeutet. Ich finde es absolut pervers, gerade Hunde oder Katzen auf diese Art u. Weise ihr Zuhause zu nehmen. Passt aber in u. zu unserer heutigen menschlichen Gesellschaft.