Allgemeine Berichte | 12.10.2023

AC Mallendar auf „großer“ Fahrt

Jahresausflug führte nach Andernach

Schön war es wieder mit dem AC Mallendar.  Fotos: privat

Vallendar. Am 23. September 2023 unternahm der AC Mallendar seinen diesjährigen Jahresausflug. 38 Mitglieder trafen sich um 10 Uhr am Bahnhof in Vallendar, um gemeinsam mit Bus und Bahn nach Andernach zu reisen. Dort angekommen, schlenderte die Gruppe durch die Innenstadt und machte einen Zwischenstopp an der Rheinpromenade. Eine angenehme Überraschung erwartete sie dort: Hildegard und Stefan Henritzi hatten einen Stand mit einem „Sektfrühstück“ aufgebaut. Mit verschiedenen Brotsorten, Käse, Wurst, Schinken, Rohkost sowie Sekt, Saft und Wasser war für eine reichhaltige Stärkung gesorgt. Bei strahlendem Sonnenschein genossen alle Teilnehmer diese köstliche Mahlzeit.

Anschließend begab sich die Gruppe auf eine „Geysir-Expedition“. Diese begann im Geysir Expeditionszentrum und führte die Teilnehmer mit einer imaginären Fahrt 4000 Meter unter die Erde. In sechs Themenräumen gab es zahlreiche Exponate und Kulissen, die zum Ausprobieren, Mitmachen und Staunen einluden. Dabei erhielt die Gruppe interessante Informationen zur Geschichte der Eifel und ihren Gesteinen, zum Alter und Aufbau der Erde, zur Plattentektonik und zum Vulkanismus, zu Wasser und Gas, zu unterschiedlichen Bohrungen, zum Kaltwassergeysir sowie zu aktuellen Forschungsprojekten über Vulkanismus.

Gut informiert setzte sich die Geysir-Expedition im zweiten Teil fort. Die Gruppe begab sich auf das Schiff „MS Namedy“, welches sie zur Halbinsel Namedyer Werth brachte. Hier befindet sich ein malerisches Naturschutzgebiet mit einer außergewöhnlichen Pflanzen- und Tierwelt, inmitten dessen sich der Geysir befindet. Dieser ist mit einer Auswurfhöhe von etwa 50-60 Metern der höchste Kaltwassergeysir der Erde und wurde bereits 1903 erbohrt. Das Wasser wird aus einem 350 Meter tiefen Bohrbrunnen gewonnen. Die Eruption des Geysirs dauert etwa 15 Minuten, und das Intervall zwischen den Ausbrüchen beträgt etwa 2 Stunden. Der Antrieb erfolgt durch natürliches Kohlendioxidgas (CO2), welches aus den Magmenvorkommen unter der Eifel aufsteigt und sich mit Grundwasser verbindet. Der Geysir Andernach funktioniert im Prinzip ähnlich wie eine geschüttelte und geöffnete Mineralwasserflasche.

Als der Geysir endlich gen Himmel stieg, wurden überall Kameras gezückt. Das Warten hatte sich gelohnt und alle waren beeindruckt von diesem Naturspektakel.

Zurück in Vallendar traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Herzog von Nassau“. Bei leckerem Essen und angeregten Gesprächen klang ein erlebnisreicher und schöner Tag aus.

Weitere Informationen über den Verein und seine vielseitigen Angebote finden sich im Internet unter www.ac-mallendar.de BA

Das Warten hat sich gelohnt.

Das Warten hat sich gelohnt.

Schön war es wieder mit dem AC Mallendar. Fotos: privat

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