Die Ohlenberger Mokkakännchen luden zum Kaffeeklatsch ins Bürgerhaus nach Kasbach
Jecke Wiever genossen das Fastelovendprogramm in vollen Zügen
Anja Stöcker und Elke Köster führten gekonnt durch den närrischen Nachmittag
Kasbach. „Jetz jeht et loss“, waren sich die FC-Fans und der Pierrot-ähnliche Clown des Asbacher Möhnenclubs als Stammgäste der Ohlenberger „Mokkakännchen“ sicher. Und tatsächlich marschierten die Gastgeberinnen um Obermöhn Elke Köster pünktlich um 14.11 Uhr in das bis auf den letzten Platz mit jecken Wievern besetzte Gürzenich der Doppelgemeinde zum Möhnen-Kaffeeklatsch ein. Da hatten sich die Teufelchen und Hexen, die süßen Früchtchen und Gärtnerinnen, die gestiefelten Kätzchen und Froschköniginnen längst mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen gestärkt, sodass sie sich über kleine Feiglinge und Piccolöchen hermachen konnten. Natürlich wurden die Möhnen nicht nur vom Tambourcorps Blau-Weiß Ohlenberg um Andy Peters begleitet, sondern auch von den Ohlenberger Tollitäten, Prinz Nils I. und Prinzessin Svenja I. „Von der Engelsburg“.
Buntes und abwechslungsreiches Programm
Bevor das karnevalistische Programm in Angriff genommen wurde, nahm die Obermöhn zusammen mit „Präsidentin“ Anja Stöcker noch besondere Ehrungen vor. Zunächst zeichneten die beiden im Saal Gisela Rott für 65-jährige Möhnentreue aus, bevor sie das „45-jährige“ Mokkakännchen Waltraud Wächter sowie Monika Feldmütz für 20-jährige Vereinstreue ehrten. Dann verkündete das Tambourcorps die Höhner-Weisheiten wie: „Met demm Kölsche Pass mät et Levve Spaß!“ Nach dieser musikalischen Einstimmung konnte Anja Stöcker, die mit Schwung und Witz durch das mehrstündige Programm führte, die bewährten „Eisbrecher“, „Prinzenpaar-Mum“ Babsi Engels und Kerstin Kreutz ankündigen, von denen die jecken Wiever in ein Therapiezentrum entführt wurden.
Von untreuen Göttergatten und zuviel Testos Deronn
Dort ging es den beiden Masseusen weniger darum, ihren beiden männlichen Opfern Entspannung zu schenken, als vielmehr über untreue Göttergatten herzuziehen. Zumindest war Babsis Klaus erst am Morgen nicht nach hause gekommen. Eine Nachfrage bei seinen Freunden ergab, dass er bei zweien geschlafen hatte, während er bei drei anderen noch im Bett lag. „Je weniger Zähne sie im Mund haben, um so eher beißen sie“, beklagte die vernachlässigte Ehefrau. Das, so ihre Freundin, läge am Testosteron. „Den Testos Deronn bring ich um“, wütete Babsi, die sich über Winter einige erotische Nutzflächen“ zugelegt hatte und bei der es das letzte Mal „gekribbelt“ hatte, als sie bei ihrem Mann den elektrischen Nasenhaartrimmer ausprobiert hatte.
Da war längst der Prinz von Linz, Paul III., mit Präsidentin Yvonne Adams-van Beek und seinen Fanfaren vorgefahren. So bekam er noch den Einzelvortrag von Waltraud Schäfer mit, die wie das Duo zuvor reichlich Lachsalven erntete. „Mit Musik, vill Freud un Spaß“ stimmte die Strünzer Tollität dann ihr Prinzenlied an und gab dabei „su richtich Jas“, dass keine im Saal heimwollte. Schon gar nicht als Michael Weinberg den Pitter Ärm in Ärm mim Apollonia stillverjnöösch om Heimwech knutschen ließ. Auch die Erpeler Tollität, Martina I., besuchte nach weiteren Möhnen-Sketchen und dem Auftritt des Kasbacher Karnevals Komitees die „Mokkakännchen“, denen sie versprochen hatte: „Mir kumm met alle Mann vorbei!“ und das hieß, dass Elferrat, Prinzengarde und Stadtsoldaten um Kommandant Felix Weber ihren Hofstaat eskortierten und den jecken Wievern ihr umfangreiches Programm lieferten.
Dann „beichteten“ Susi Münch, Waltraud Schäfer und Gabi Siegmund, dass sie eigentlich Mitglieder der hochmusikalischen Familien Popolski sind und dass der Dieter Bohlen ihnen alle Lieder hätt jestohlen. Und schon hatten ihre Kolleginnen als fesche Anuschkas für ihre Besucherinnen unzählige Mini-Pinnchen mit Kabänes oder Vodka gefüllt, die leer getrunken nach hinten geworfen wurden, bevor die „Mokkakännchen“ auf der Bühne „Polka, Polka, Polka vom Rhing bis an die Wolga“ tanzten. Hoch hinaus ging es danach bei der Kasbacher Prinzengarde, die den jecken Wievern mit den Weather Girls versprach: „It’s raining men“!“ allerdings erst „just about half-past ten.“ Da hieß es, sich noch gedulden. Allerdings ließen die Mokkakännchen mit ihrem „Afrika“-Sketch, die Tänzerinnen aus Oberlahr und die Ohlenberger „Tanzflöhe“ sowie nicht zuletzt die Band „Schal Tänze“ die Zeit wie im Nu verstreichen.
DL
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