AWO Swisttal sammelt 100.000 Euro
Jede Spende kommt Flutopfern zugute
Region. Der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Swisttal (AWO) freut sich über die zahlreichen Spenden, die für die Opfer der Flutkatastrophe auf das Konto der AWO eingehen. „Diese Woche konnten wir 100.000 Euro an Spendeneingängen verzeichnen. Wir sind dankbar für die Spendenfreudigkeit. Aus ganz Deutschland trafen hilfreiche Angebote ein“, stellt die Vorsitzende Maria Gleißner fest. Besonders die Stadt Billerbeck aus dem Münsterland engagiert sich für die Fluthilfe. Christian Wiesner, ehemaliger Swisttaler Bürger, hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Betroffenen sowohl finanziell als auch mit Rat und Tat zu helfen. Deshalb konnte bereits kurz nach den ersten Spendeneingängen mit der Verteilung der Gelder an besonders stark betroffene Haushalte begonnen werden. Mittlerweile wurden 60.000 Euro vergeben. Vor Ort wird jeder Spendenempfänger besucht, um sich ein Bild von der Notlage machen zu können. Nach vorher festgelegten Kriterien werden dann maximal 1.000 Euro ausgezahlt. Das Verfahren ist schnell und unbürokratisch. „Die Not der Menschen ist unbeschreiblich“, stellt Gisela Hein, Mitglied des Vorstandes, fest. Sie macht die Erfahrung, dass die meisten Betroffenen froh sind, ihre Erlebnisse während der Flutnacht und der Zeit danach schildern zu können. „Wir nehmen uns die Zeit und hören zu. Das ist vielleicht noch wichtiger als die Spende selbst,“ schildert Hein die Besuche. Unterstützt wird das AWO-Team durch Tobias Leuning, der vor allem in Heimerzheim den Kontakt zu den Betroffenen aufnimmt. „Jede finanzielle Zuwendung wird dankbar angenommen. Denn sie zeigt den Menschen, dass sie nicht alleine sind und von der Gemeinschaft nicht vergessen werden,“ schildert Leuning seine Erfahrungen. Diesen tiefempfundenen Dank gibt das AWO-Team gerne an die Spenderinnen und Spender weiter. Ohne diese wären die Zuwendungen nicht möglich. Wer die Fluthilfe unterstützen möchte, kann an die AWO Swisttal, IBAN 82 3705 0299 0153 0630 94, Kreissparkasse Köln, Stichwort: Fluthilfe Swisttal, spenden. Da die Arbeit der AWO vor Ort ehrenamtlich ist, geht jede Spende ohne Abzug von Gebühren, direkt an die Betroffenen.
Flutopfer, bei denen mindestens eine Elementarversicherung fehlt, können sich bei Bedarf an Gisela Hein, Tel. (01 78) 90 44 471, und Tobias Leuning, Tel. (01 63) 5 86 58 88, oder hilfeinswisttal@gmail.com wenden.
