Allgemeine Berichte | 12.10.2016

Johannes-Gymnasium Lahnstein unterstützt Friedenkinder e.V.

„Johnny“ wandert für den guten Zweck

Erlös des Sponsorenmarschs kommt Pakistan-Projekt des Vereins zugute

Wandertag am „Johnny“ – die Schüler sammelten fleißig Sponsorengelder. Thomas Frey

Lahnstein. Das private Johannes-Gymnasium in Lahnstein unter Schulleiter Rudolf Loch ließ sich für den diesjährigen Wandertag etwas Besonderes einfallen. Wenn die 900 Schüler des „Johnny“ schon per pedes unterwegs sind, dann könnte man dies auch gleich mit einer Art Solidaritätsmarsch verknüpfen – so die Idee.

Die 40 Klassenzüge des Johannes-Gymnasiums, davon 20 aus der Oberstufe, setzten dieses Vorhaben mit Begeisterung in die Tat um. Jeder Schüler wurde mit einer Laufkarte ausgestattet. Auf dieser Karte konnten die von den Schülern im Vorfeld gesuchten Sponsoren ihren Spendenbetrag pro gelaufenem Kilometer eintragen. In der Regel setzten sich die Sponsoren aus den Eltern oder Familienmitgliedern der Schüler zusammen. Entgegen den sonst sportlich geprägten Sponsorenläufen setzt das Johannes-Gymnasium auf ein eher gemeinschaftliches Projekt.

Als Anreiz und Motivationshilfe lobte Schulleiter Loch für die Klasse mit dem höchsten Ertrag einen weiteren Wandertag aus. Mit dem Solidaritätsmarsch möchte das Johannes-Gymnasium einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Pakistan-Projekts der Friedenskinder Koblenz e.V. leisten. Der Startschuss wurde gemeinsam mit Bernd Wangelin als ersten Vorsitzenden sowie Herwig Preis als Schirmherr der Friedenskinder Koblenz um 8 Uhr gegeben. Das Johannes-Gymnasium Lahnstein pflegt seit zwei Jahren eine Kooperation mit dem Verein Friedenskinder Koblenz. In Mahey betreiben die Friedenskinder zurzeit eine Vorschulklasse (Nursery) und drei Schuljahrklassen mit einer Gesamtschülerzahl von 114. Die 13 Lehrkräfte sind ausgebildete Lehrerinnen und Erzieherinnen, darunter zwei Nählehrerinnen mit Ausbildungszertifikat. Zwei weitere Schuljahre für 30 bis 40 weitere Schüler sollen folgen. Dafür ist eine Erweiterung und der Ausbau von zwei Klassenräumen am derzeitigen Schulgebäude notwendig. Weitere Kosten entstehen durch staatlich verordnete Sicherheitsmaßnahmen. Seit dem Anschlag auf eine Schule in Peschawar im Dezember 2014 müssen Schulen einen umzäunten Sicherheitsbereich ausweisen. Auch die Videoüberwachung des Geländes mit Kameras und Vorhaltung eines Wachmanns sind umzusetzende Vorgaben der pakistanischen Regierung.

Am Johannes Gymnasium können sich Schüler, Lehrer und Eltern an Ausstellungstafeln über das Projekt informieren. Weitere Infos, auch über die Möglichkeit zur Unterstützung durch weitere Spenden, erhält man auf der Webpräsenz der Friedenskinder Koblenz www.friedenskinder.de. Voller Spannung erwarten die Schüler des „Johnny“ und die Friedenskinder das Ergebnis des Solidaritätsmarsches. Alle müssen sich jedoch in Geduld üben: Die Bekanntgabe des erwanderten Gesamterlöses erfolgt in einem feierlichen Gottesdienst am 2. November in Lahnstein.

PSM - Presse Service Merz

Wandertag am „Johnny“ – die Schüler sammelten fleißig Sponsorengelder. Foto: Thomas Frey

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