Allgemeine Berichte | 28.01.2025

Veranstaltungsprogramm der Bürgerstiftung Unkel

Journalismusvortrag im Willy-Brandt-Forum

Vorstand der Bürgerstiftung Unkel mit dem Journalisten Frank Überall.  Foto: A. Keuter

Unkel. Als Auftakt des Veranstaltungsprogramms der Bürgerstiftung Unkel für das erste Halbjahr 2025 (Titel: „Mutig sein – Mut machen“) fand im Willy-Brandt-Forum am 21. Januar ein Vortrag zu Status, Perspektiven und Rezepten für aufrichtigen Journalismus statt. Die Begrüßung der Teilnehmer und Einleitung ins Thema übernahm der Stiftungsvorstand Wolfgang Reeder. Eingeladen zum Vortrag war der aus Presse, Funk und Fernsehen bekannte Journalist Frank Überall. Er stellte bei seinen Ausführungen auch sein neues Buch „Deadline für den Journalismus?“ vor.

Als Ausgangspunkt hielt der Autor fest, dass momentan eine Zeit ist, in der Krisen und Kriege die Welt erschüttern und die Bevölkerung zunehmend durch Reizüberflutung, Negativmeldungen, „fake news“, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien in vielen Medien, v.a. den Sozialen Netzwerken, belastet wird. Vielen fällt es dadurch immer schwerer zu erkennen, was wichtig und was wahr ist. Gleichzeitig schrumpfen mit der sinkenden Zahlungsbereitschaft für hochwertige Presse- und Medieninhalte die Zahl der Zeitungsabonnements und die Umsätze der Verlage. Dies führte bereits zu notwendigen Programmeinschränkungen und Kosteneinsparungen, welche die Arbeit der Verlage und Journalisten gefährdet.

Frank Überall betonte daher, wie wichtig in dieser Situation die Unterstützung auf guten Recherchen basierender professioneller Journalistenarbeit ist. Er zeigte Wege auf, wie in Zukunft unabhängig und aufrichtig informierende Journalisten in einer immer vielfältiger werdenden Medienwelt bestehen können. Sein Fazit: Wichtig ist es, Qualitätsmedien zu nutzen, Meldungen zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen. Dies müsse auch den jungen Menschen von den Eltern zuhause und in der Medienlehre an Schulen vermittelt werden.

Nach dem rund einstündigen Vortrag stellte sich der Autor den Fragen und Kommentaren des über 20-köpfigen Publikums. Dabei zeigte sich an der angeregten Diskussion, dass das Willy-Brandt-Forum für das Event am Tag nach der Amtseinführung Donald Trumps, der den Begriff der „alternativen Fakten“ einführte, ein höchst aktuelles Thema wählte. Die Teilnehmer bedankten sich mit Applaus bei der Bürgerstiftung Unkel und ihrem Vorsitzenden Wolfgang Reeder. Das Programm der Bürgerstiftung wird am Samstag, dem 8. März, um 15 Uhr anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes in Unkel mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Experten und Zeitzeugen fortgesetzt.

Vorstand der Bürgerstiftung Unkel mit dem Journalisten Frank Überall. Foto: A. Keuter

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