Es geht voran in Adendorf
Jugendarbeit zieht bald in neues Domizil
Wachtberg-Adendorf. Ende Februar begannen die Bauarbeiten für das neue Blockhaus in Adendorf neben der hiesigen Grundschule. Die Jugendarbeit in Adendorf schreitet damit einen weiteren, wichtigen Schritt voran. Nachdem die alte Unterkunft aufgegeben werden musste, findet der Jugendtreff Adendorf (JuTA) voraussichtlich ab dem Sommer 2016 in ihrem neuen Sitz neben der Turnhalle der Grundschule statt.
Der Container, in dem die Jugendlichen seit einigen Jahren zwei Mal in der Woche betreut wurden, ist zwischenzeitlich abgebaut worden. Er wies aufgrund seines Alters und infolge Vandalismus so viele Schäden auf, dass ein weiterer Betrieb nicht mehr möglich war. Derzeit treffen sich die Jugendlichen deshalb mangels Alternativen unter Betreuung in den Räumen der OGS in Adendorf, wenn deren Tore für die Grundschüler geschlossen werden.
Von den ersten Aushubarbeiten für das Blockhaus bis zum Gießen der Bodenplatte vergingen nur etwa zwei Wochen. Nun heißt es Warten auf das Fertigteil-Modul, das Mitte April auf der dann ausgehärteten Bodenplatte aufgestellt werden soll. Gleich darauf sind die Arbeiten für die Anschlüsse von Elektrik, Wasser, Heizung und die Möblierung sowie die Arbeiten am Außengelände geplant.
Danach werden die Jugendlichen in ihrem neuen Domizil von der Jugendfachkraft Sabine Rabes mit Unterstützung der Betreuerin Rebecca Kowalski begleitet. Bis zum Juli wird das Team zudem von Jonas Kayser als ergänzendem Betreuer unterstützt.
Mit Gesamtkosten von 106.000 Euro ist dieses Projekt das größte, das in den letzten Jahrzehnten für die Jugendarbeit in Adendorf in Angriff genommen wurde. Die Gemeinde trägt von diesen Kosten den Löwenanteil von rund 80.000 Euro, der Rhein-Sieg-Kreis fördert das Projekt mit etwa 25.000 Euro.
