Allgemeine Berichte | 03.07.2019

Freiwillige Feuerwehr Meckenheim feiert op kölsch

Jugendwehr demonstriert bei Schauübung bravourös ihr Können

Gäste erlebten einen Tag der offenen Tür mit Fahrzeugvorführungen, Livemusik und frisch Gegrilltem

Beim Angriff mit drei C-Rohren geht jedes Feuer in die Knie. Fotos: StF

Meckenheim. Seinen traditionellen Tag der offenen Tür feierte der Löschzug Meckenheim der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Samstag. Dies war bereits von weitem gut sichtbar, hatte man doch eine Feuerwehrfahne an der Spitze der Drehleiter befestigt und diese auf volle Höhe ausgefahren. So konnte es nicht ausbleiben, dass Zugführer Thomas Ludwig viele Meckenheimer am Standort der Wehr begrüßen konnte, die sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen durften. Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Bert Spilles sowie Stadtwehrleiter Günter Wiegershaus. Spilles betonte im Gespräch, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr sei, und lobte das hohe ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkameraden. Derzeit hat die Meckenheimer Wehr 48 aktive Floriansjünger, darunter auch drei Frauen. Bei der Jugendwehr sind 18 Kameraden aktiv, darunter zwei Mädchen.

Teamarbeit ist Trumpf

Und die Jugendwehr zeigte an diesem Nachmittag bei sengender Hitze auch gleich einmal, was sie drauf hatte, galt es doch, eine Löschwasserversorgung aufzubauen. Hierzu musste Wasser aus einem Hydranten in einen Löschteich gepumpt werden und anschließend mittels drei C-Rohren eine Wasserversorgung aufgebaut und der Brandangriff begonnen werden. Diese Übung gehört zu den Grundlagen der Ausbildung im Rhein-Sieg-Kreis, und die Vorgabe lautet, dass dies innerhalb von fünf Minuten zu schaffen ist. Das haben die Meckenheimer mit Bravour geschafft, wie Günter Wiegershaus mit einem prüfenden Blick auf die Uhr feststellte. Der Stadtwehrleiter erläuterte, dass es dabei ganz wichtig ist, dass die Handgriffe aufeinander eingespielt sind, und im Ernstfall jeder zu wissen habe, was zu tun sei. Daher seien die fünf Minuten nur eine Obergrenze, gut eingespielte Teams schafften das in etwas mehr als zwei Minuten.

Abkühlung für die Kids

Die Abkühlung aus dem C-Rohr war allerdings mehr als willkommen, denn bereits zuvor hatte die Wehr für die Kinder zahlreiche Wasserspiele und einen Wassernebel aufgebaut, die Abkühlung versprachen. Die gab es auch in Form von gekühlten Getränken, und bei Kaffee und Kuchen ließ es sich hervorragend fachsimpeln mit den Feuerwehrangehörigen, die gern Fragen zu den ausgestellten Fahrzeugen beantworteten. Wer wollte, konnte auch gerne einmal seine Geschicklichkeit am Spreizer und anderen Rettungsgeräten testen.

Im Einsatz für die Umwelt

Den heißesten Job des Tages im wahrsten Sinne des Wortes hatten jedoch die Männer und Frauen in der Küche, die den ganzen Tag am Grill Steaks, Würstchen und Pommes zubereiteten.

Übrigens gab es auch eine Spülstation, denn auf Plastikgeschirr wurde verzichtet. Auch in Sachen Müllvermeidung ist man bei der Wehr vorbildlich.

Am Abend gab es dann ein Livekonzert von „Schmitz Marie“. Und was kann schöner sein, als in den Abend hineinzufeiern mit kölscher Musik, einem kühlen Bier und guter Laune.

Damit die gute Laune auch bei diesen Temperaturen erhalten bleibt, hat die Feuerwehr jedoch eine dringende Bitte, nämlich das Rauchverbot in Wäldern zu beachten und Zigaretten auch nicht achtlos in die Natur zu werfen. Unabhängig davon, dass es verboten ist, gilt es auch darauf zu achten, dass man kein Glas oder Glasscherben in der Natur hinterlässt, denn durch den Brennglaseffekt können diese bei den aktuellen Temperaturen und trockenen Böden sehr schnell einen Brand auslösen. Die Sorge ist nicht unbegründet, hatte man doch im vergangenen Jahr einige Einsätze auf der L 158 in Richtung Rheinbach, wo Brände durch weggeworfene Zigarettenkippen ausgelöst worden waren. STF

Die Tätigkeit in der Jugendwehr macht sichtbar Freude.

Die Tätigkeit in der Jugendwehr macht sichtbar Freude.

Mit kölsche Tön heizte „Schmitz Marie“ den Besuchern ein.

Mit kölsche Tön heizte „Schmitz Marie“ den Besuchern ein.

Den „heißesten“ Job des Tages hatte der Grillmeister.

Den „heißesten“ Job des Tages hatte der Grillmeister.

Beim Angriff mit drei C-Rohren geht jedes Feuer in die Knie. Fotos: StF

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