Preisträger des Glaskunstpreis Rheinland-Pfalz kommt aus Rheinbach
Junge Glaskünstler aus ganz Europa zeigen ihr Können
Rheinbach. Einen Tag nach der feierlichen Ausstellungseröffnung mit 38 Schülerarbeiten aus acht europäischen Glasfachschulen trat die Fachjury im Glaspavillon „Hans-Schmitz-Haus“ zusammen, um über die Vergabe der Preise 1 bis 3 zu beraten. Die Wettbewerbsarbeiten waren anonymisiert, nur ihre Titel waren den Juroren bekannt, da sie für das künstlerische Konzept relevant sind. Folgende Persönlichkeiten der internationalen Glaskunstszene konnten als Jurymitglieder gewonnen werden: Uwe Claassen, freischaffender Kurator, Glasexperte, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Barbara-Achilles-Stiftung (Hamburg), ehem. Leiter Glasmuseum Lauscha, John Kenneth Clark, freischaffender Glaskünstler (Glasmalerei, Ätztechniken), Glasgow und Bacharach, Dr. Jan Mergl, Museum für Angewandte Kunst, Prag, Prof. Kazimierz Pawlak, Kunstakademie Breslau/Wroclaw, Organisator „Hot Glass Festival“ und „European Glass Festival“, Korbinian Stöckle, Glaskünstler (heiße Techniken), Glasmuseum Gernheim. Die Jury war vor ihrer Entscheidung nicht darüber informiert, wer die Urheber der Arbeiten sind und welche Glasfachschule sie zur Teilnahme entsandt hat. Unabhängig von Kenntnissen über Schulen und Personen sollte die Qualität der Arbeiten im Vordergrund stehen. Die Jury hat sich zu Beginn ihrer Arbeit darüber verständigt, dass sie sich bei ihren Entscheidungen von der künstlerischen Qualität leiten lässt- in Zusammenhang mit einer stimmigen technischen Umsetzung. Nach einer Phase der individuellen Betrachtung stellten die Jurymitglieder sehr schnell fest, dass alle die beiden Arbeiten für preiswürdig hielten, denen letztendlich auch die beiden ersten Preise zuerkannt wurden. Darüber hinaus gab es eine Reihe von Arbeiten, denen aus unterschiedlichen Gründen von mehreren Jurymitgliedern eine hohe Qualität zuerkannt wurde. Die Jury konnte sich in der Diskussion einhellig auf die Vergabe eines dritten Preises und von drei Belobigungen verständigen. Der 1.Preis ging an Mehdi Ali Mohamady für „Weißt du, dass ich ohne dich unruhig bin“. Mit seinem Werk, das aus Echt-Antikglas mit Wasserstrahl zugeschnitten, UV-Verklebung auf Verbundglas mit matter Folie hergestellt war, gewann der Schüler vom Staatlichen Berufskolleg Glas, Keramik, Gestaltung des Landes NRW, Rheinbach (D) in Metallrahmen, aus der Klasse von Thomas Bendel, Heiko Hiby. Der 2. Preis ging an Pia-Christina Hoff „Eva“ aus der Glasfachschule Zwiesel (D), Klasse Heinz Fischer. Ihr Werk war am Ofen frei geformt, graviert, Graal-Technik. Der 3. ging an Dmitriy Tsybenko für „Drachenhaut“- am Ofen frei geformt, geschliffen und poliert aus der Glaskunstfachschule Kamenický Šenov (CZ), Klasse Petr Stacho. Weiterhin vergab die Jury vier (nicht dotierte) Belobigungen: Wiktoria Budniak für „Apnoea“ (Atemunterbrechung)- Formgeschmolzenes Glas, geschliffen, Zement, Kunstlyzeum Dabrowa Górnicza (PL), Klasse Grazyna Bieniasz, Wioletta Kulesa, Karin Raith für „Träumen“- Pâte-de-verre und abgesenkte Glasplatte, Schliff, Gravur- aus der Glasfachschule Zwiesel (D), Klasse Josef Reitberger, Kamila Styra für „Heimr / Yggdrasil“ (Heim / Weltenbaum)- Formgeschmolzenes Glas, geschliffen, verklebt, Holz- vom Kunstlyzeum Dabrowa Górnicza (PL), Klasse Grazyna Bieniasz, Wioletta Kulesa. Bis zum 1. September besteht die Gelegenheit, für den mit 500 Eurp dotierten Publikumspreis „Franz-Josef Feuser“ unter www.glaskunstpreis.com oder www.glaskunstpreis-rheinbach.de abzustimmen. Der 10. Internationale Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach– Nachwuchsförderpreis– wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien maßgeblich gefördert.
Pressemitteilung
Glasmuseum Rheinbach
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