Beim 7. Kammermusik-Wettbewerb brachten die jungen Teilnehmer viele musikalische Kostbarkeiten zu Gehör
Junge Künstler sind wie Sterne am musikalischen Himmel der Region
Mayen. Vorab gesagt, was da in Sachen Musikalität im Kreis Mayen-Koblenz heranwächst, das ist einfach phänomenal. Beim Vorspielen vor der fachlich versierten, mit Martin Geiger (Vorsitz), Beate Michel, Nora Reuther, Daniel Ackermann und Frau Dr. Monika Burzik besetzten Jury im Foyer der Kreissparkasse Mayen verfolgten viele Besucher, darunter stolze Eltern oder Großeltern den Auftritt ihres jungen „Talentes“. Zum 7. Male in den Räumen des heimischen Kreditinstitutes, dessen Vorstand für die Belange junger Menschen immer ein offenes Ohr hat. Sage und schreibe 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Altersgruppen 1, von 6 bis 8 Jahren, bis Altersgruppe 4 mit den 15- und 16-jährigen Künstlern. Innerhalb von elf Ensembles und Duos, wetteiferten sie alle am vergangenen Samstag von 10 bis 13 Uhr, um vordere Platzierungen. Unter der Organisation von Wolfram Strehle und unter der Leitung von Dr. Monika Burzik lief das Prozedere reibungslos und minutiös ab. „Stilvorgaben waren seitens der Veranstalter nicht gegeben, die Musiker konnten spielen, was sie wollten, sozusagen querbeet. All das, was für ihre Instrumente in Frage kam. So konnten die, wenn sie mochten auch Schlagermusik intonieren. Klassik, Jazz oder leichte Muse,“ informierte Wolfram Strehle. Bei diesem Wettbewerb hatten sich nur Teilnehmer innerhalb von Ensembles und Duos zusammen gefunden. Eigentlich gibt es viel mehr Schüler, die in der Musikschule aktiv sind. Jedenfalls war es ein „Ohrenschmaus der Musikalität“ den die strengen Juroren zu bewerten hatten. Da erklang unter anderem „Ecossaise“ von F. Schubert, H. Stölzel´s Menuett, oder der Soldatenmarsch von R. Schumann. Darüber hinaus die Humoresque in D-Dur von A. Dvorak, das Halleluja von L.Cohen, Prelude und Scherzo von A. Tcherpnin, die Sonatina C-Dur und Adagio G-Dur von F. Carulli, die Polonaise von J.S.Bach, Tambourin von N.Chédeville, Largo und Allegro von J.B.Loeillet, Dudelsack D-Dur von B.Bartok, Vivaldi´s Allegro non molto, oder der Frühlingsgruß von W. Popp.
Platzierungen
Die Ensembles und Duos in der Reihenfolge ihres Vorspiel-Auftritts mit ihren späteren Honorierungen: Laurenz und Lydia Volk (2. Preis), Maria Seifert, Lena und Simon Ockenfeld (1. Preis), Lina Hambach, Madlen Knebel und Nadja Rösch (1. Preis und Sonderpreis), Nele Krempel und Hanna Rülke (2. Preis), Antje Gerner mit Luisa Kolligs (1. Preis und Sonderpreis), Simon Ockenfeld und Tim Schilberz (1. Preis), Paula Denkel, Lara Grajewski, Ina Henrichsen und Leon Herhaus (2. Preis), Leonie Schilberz mit Sophie Vallendar (1. Preis und Sonderpreis), Esther und Tabea Strehle und Luisa Kolligs (1. Preis), sowie Nadja Rösch, Feline just, Hannah Nickenig und Maximilian Vogler (2. Preis und Sonderpreis „Komposition“).
Scheckübergabe und Gratulationen
Natürlich hatte die Kreissparkasse einen großen Scheck aus Mitteln der „Stiftung für unsere Jugend“ über 2.250 Euro parat, den das stellvertretende KSK Vorstandsmitglied Frank Mörsch beim Preisträgerkonzert um 19 Uhr in der evangelischen Kirche Mayen überreichte. Mörsch lobte die jungen Künstler. „Ihr gehört zu den besten Nachwuchsmusikern unserer Region“. Er stellte auch für den nächsten Wettbewerb wieder die Unterstütztung der KSK in Aussicht. Auch die städtische Mayener Beigeordnete Martina Luig-Kaspari und Detlev Leersch, Beigeordneter der VG Pellenz gratulierten den Gewinnern herzlich. Für Luig-Kaspari stand in ihrer Ansprache fest: „Musik ist Balsam für die Seele dieser jungen Menschen“. Die Leiterin der Kreismusikschule Dr. Monika Burzik zeigte sich stolz über das tolle „Zusammenspiel“ der Teilnehmer. „Mir geht quasi das Herz auf, wenn ich sehe, wie viele junge Talente in unserem Bereich schlummern. Ein Potenzial an heranwachsenden talentierten Künstlern von unschätzbarem Wert. Klavier, Quer- und Blockflöten, Geige, Trompete, Posaune, Violincello, Oboe oder Gitarren und natürlich Gesang kamen heute hier zum Einsatz“, so die begeisterte Fachfrau zum Abschluss, nachdem jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer „seine Rose“ erhalten hatte. BS
Beim Vorspielen in der KSK – Lydia Volk und ihr Bruder Laurenz.
