Cyriakus-Kirmes im Dümpelfeld
Junggesellen und Gäste feierten am Pumpenhaus
Dümpelfeld. Zu einem vollen Erfolg bei herrlichem Wetter wurde die Cyriakus-Kirmes am Pumpenhäuschen. Nach Jahren des Wechsels unter den Ortsvereinen haben die zehn Junggesellen mit den Mädchen unter dem Präsidenten Nico Fuhrmann seit fünf Jahren alleinverantwortlich die Organisation übernommen und auch in diesem Jahr wieder ein tolles Programm am Ahrufer auf die Beine gestellt.
Recht bunt ging es bei der Eröffnung am Freitag zu. Die Junggesellen hatten zur „Night of Colors“ geladen. Die ausgegebenen Farbbeutel wurden über die Tanzenden ausgeschüttet, sodass Menschen und Tanzfläche in den buntesten Farben leuchteten.
Die Feierlichkeiten am Samstag wurden mit einer heiligen Messe in der alten Kirche eröffnet. Danach wurde mit dem Dümpelfelder Schubkarrenrennen eine alte Tradition wieder aufleben gelassen. Sieben Teams kämpften auf dem Parcours unter dem Jubel der Zuschauer um Geldpreise und Pokale. Das Rennen gewannen die Junggesellen, die ihren Geldpreis aus dem Rennen und einen Teil der Einnahmen des Abends dem Klinikum Kemperhof in Koblenz zur Verfügung stellen. Nach dem erfolgreichen Rennen wurde bis spät in die Nacht mit einem „kölsch-bayrischen“ Abend gefeiert. Der Sonntag begann mit dem Frühschoppen, nach Mittagsmahl sowie Kaffee und Kuchen warteten die Besucher auf das Entenrennen in der Ahr. Die Zeit bis zum Start wurde vielfach genutzt, um sich bei den jungen Frauen im Junggesellenverein noch einen Drachen oder bunten Schmetterling, auf Stirn und Wangen schminken zu lassen. Wer am Entenrennen teilnahm, musste für einen Euro eine Plastikente erwerben, die mit einer Startnummer versehen wurde, wobei sich die ersten Zehn aus vier Zwischenläufen für den Finallauf qualifizierten. Die drei schnellsten Exemplare im Finallauf wurden mit Geldpreisen bedacht, so konnte der Erste 100 Euro, der Zweite 80 und der Drittplatzierte 50 Euro mit nach Hause nehmen. Viel Vergnügen bereitete die anschließende Verlosung, bei der neben vielen Sachpreisen der Maibaum und die „Fronarbeit“ der Junggesellen auf dem Gewinnplan standen, was für die Junggesellen bedeutete, sechs Stunden für den Gewinner zu arbeiten.
SES
