Allgemeine Berichte | 21.06.2016

Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz

Jungtiere nicht berühren

Eine Bache mit Frischlingen.Dieter Kronenberg

Koblenz. Wie die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz mitteilt, gibt es derzeit in der Natur bis in die Wohnbereiche hinein zahlreiche Jungtiere. Diese haben noch keine Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind deshalb zum Teil noch sehr zutraulich. Manche Jungtiere vertrauen auch auf ihre Tarnfarbe und bleiben bewegungslos liegen. Jungvögel verlassen zurzeit bereits ihre Nester, fast alle Wildarten haben bereits oder bekommen in den nächsten Wochen ihre Jungen. Aufgefundene Jungtiere dürfen nicht berührt werden, da die Elterntiere diese sonst nicht mehr mit Nahrung versorgen, weil sie den Geruch des Menschen fürchten.

Hunde und Katzen müssen in der Setz- und Brutzeit von ihrem Halter besonders beaufsichtigt werden. Hunde gehören zu dieser Jahreszeit in der freien Natur an die Leine oder müssen sich unmittelbar im Einwirkungsbereich des Hundehalters befinden (das heißt, der Hund muss gehorchen). Hunde und Menschen sollen sich auf den Wegen und nicht in Wiesen und in den Einständen des Wilds aufhalten.

Jedes Jahr kommt es vor, dass von Hunden gerissene Jungtiere oder Muttertiere in Feld und Flur gefunden werden. Die ermittelten Hundebesitzer erklären meist selbst bestürzt dazu: „Das hat der vorher aber noch nie gemacht.“ Wenn das Muttertier getötet wird, dann müssen die Jungtiere verhungern - und das kann kein Tierfreund auch nur billigend in kauf nehmen.

Abgesehen davon darf der Jagdschutzberechtigte auch Hunde töten, die dem Wild nachstellen und es gefährden. Dies gilt auch für Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 300 Metern vom nächsten Haus angetroffen werden. Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit zum Schutz der wildlebenden Tiere im Landesjagdgesetz ausdrücklich vorgesehen. Derjenige, der seinen Hund unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen lässt, kann mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro belegt werden.

Bei steigenden Wildunfallzahlen richtet sich vor allem die Aufforderung zu mehr Rücksicht gegenüber den Wildtieren auch an die Autofahrer. Die Jungtiere laufen genau so unbefangen wie Kinder auf die Straße und haben keine Chance, den Fahrzeugen auszuweichen. Autofahrer sollten auch in Feld-, Wiesen- und Waldbereichen angemessen fahren und auf die Wildwechselbeschilderungen achten.Pressemitteilung der

Unteren Jagdbehörde beim

Ordnungsamt der Stadt Koblenz

Eine Bache mit Frischlingen.Foto: Dieter Kronenberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Neueste Artikel-Kommentare

Riksha-Dienst wird in Sinzig gegründet

  • M.Meurer: Sehr schön. Jetzt fehlen nur noch die Fahrradwege in Sinzig.

Protest nach Krankenhaus-Aus

  • K. Schmidt: "...um ein Zeichen zu setzen" - Ja, darin ist der Deutsche ja besonders gut. Besonders dann, wenn es eh zu spät ist, dann hat man nicht so einen Termindruck beim Zeichen setzen. Am 22. März wird man sehen,...

Grafschaft: Blaulicht trifft Weihnachtszauber

  • K. Schmidt: Eine sehr schöne Aktion. Erinnert etwas daran, wie die Landwirte nach der Flut die große Lichterfahrt veranstalteten. Jedenfalls einmal, bis man bei der Kreisverwaltung merkte, dass man das ganze ja auch...
Dauerauftrag
Anzeige Holz Loth
3+1 Aktion
Anzeige zu Video Jahresrückblick 2025
Stellenanzeige Sachbearbeitung
Stellenanzeige Bibliotheksmitarbeiter
Imageanzeige Dauerauftrag 01/2026
Empfohlene Artikel

Bermel. Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bermel und die Mitgliederver-sammlung vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bermel e.V. findet am Freitag, den 6. Februar 2026 um 19 Uhr im Feuerwehrhaus in Bermel statt. Hierzu sind alle aktiven Kameraden, die Jugendfeuerwehr, die Kameraden der Alterswehr und alle Vereinsmitglieder herzlich eingeladen.

Weiterlesen

Mayen. Die Wunschbaumaktion des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. ist auch 2025 ein voller Erfolg gewesen: Alle Wünsche an den Wunschbäumen vor Ort und dem Online-Wunschbaum konnten erfüllt werden. Zahlreiche Menschen haben sich beteiligt und dafür gesorgt, dass Kinder, Familien und ältere Menschen ein Weihnachtsfest mit kleinen und großen Freuden erleben konnten.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Den Rettungskräften bot sich ein über mehrere hundert Meter verstreutes Trümmerfeld.

01.01.: Tragödie in der Neujahrsnacht: Mann stirbt bei schwerem Unfall auf der B9

In den frühen Morgenstunden des 01.01.2026 wurde gegen 02:09 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der B9 zwischen Trechtingshausen und Bingen gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten an der Unfallörtlichkeit konnte ein über mehrere hundert Meter verstreutes Trümmerfeld vorgefunden werden, ebenfalls konnten insgesamt vier am Verkehrsunfall beteiligte Fahrzeuge festgestellt werden.

Weiterlesen

Alles rund ums Haus
Rund ums Haus Daueranzeige
Pelllets
Image
Stellenanzeige Servicetechniker
Stellenanzeige "Architekt/in (m/w/d)"
Media-Auftrag 2025/26
Titelanzeige KW52
Pädagogische Fachkraft (w/m/d
Baumfällung & Brennholz
Monatliche Anzeige
Stellenanzeige
Neujahrsgrüße
Stellenanzeige "Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Technische Gebäudeausstattung"
Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagogen/innen
Stellenanzeige Gas- u. Wasser Installateur