Allgemeine Berichte | 31.05.2022

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Reifferscheid/Rodder

KAB singt, ehrt, diskutiert und beschließt

Nach zwei Jahren Pause konnten sich die Mitglieder der KAB Reifferscheid/Rodder wieder treffen.  Foto: privat

Rodder/Reifferscheid. Zu einer Doppelveranstaltung hatte der Vorstand der KAB Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Reifferscheid/Rodder seine Mitglieder und Interessierte ins Gemeindehaus nach Rodder eingeladen.

Im sehr gut besuchten Saal des Gemeindehauses begrüßte der Vorsitzende Peter Kaiser, sichtlich erfreut alle, die nach zweijähriger Pause wieder zum Heimat- und Volksliedersingen gekommen waren. Die Sangesfreund*innen freuten sich sehr die alten Lieder und Weisen, unter der bewährten Leitung von Herbert Ernst (Akkordeon), Willi Klein (Trompete) und unterstützt von Theo Gerhardt (Akkordeon) singen zu können. Erfreulicherweise gab es auch wieder einige neue Sänger*innen, die Zeit verging wie im Flug, beim Singen der schönen alten Heimatlieder. Darüber hinaus wurden manche Texte oder nicht mehr gebräuchliche Wörter nach ihrer Herkunft oder Sinnhaftigkeit erläutert. Zum Schluss des gelungenen Abends bedankte sich der Vorsitzende bei den Musikern und alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen in ca. sechs Wochen.

Nach dem Singen blieben die anwesenden Mitglieder der KAB noch zusammen zur anstehenden Jahreshauptversammlung für das Jahr 2021. Nach Eröffnung und Begrüßung, sowie Totengedenken der Verstorbenen KAB Mitglieder wurde der Kassenbericht von Rita Kaiser vorgetragen und dem Vorstand Entlastung erteilt.

Als besonderer Höhepunkt standen Ehrungen an diesem Abend an. Die langjährigen Mitglieder erhielten eine Urkunde, Anstecknadel, sowie ein Weinpräsent.

Für 40-jährige Mitgliedschaft im Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung wurden geehrt: Monika und Norbert Cläsgens aus Barweiler und Oswald Ginster aus Reifferscheid. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Katharina Obliers und Alfons Ginster beide aus Reifferscheid geehrt. In der Laudatio für die Geehrten bedankte sich der Vorsitzende für ihre gesellschafts- und sozialpolitisches Engagement und drückte die Hoffnung aus, dass sie noch recht lange in der KAB engagiert zum Wohle der Arbeitnehmerschaft und der Familien bleiben. Auch 2022 hat der Ortsverband noch einiges vor, die abgesagte Veranstaltung mit Jürgen Schwarzmann – eine Bilderreise über den Jakobsweg wird nachgeholt. Durchgeführt wird eine Fahrt am 31. Juli mit dem Diözesanverband Trier nach Köln zum bekannten Pfarrer Meurer in Köln/Vingst. Weiterhin berichtete Kaiser über Kontakte zu KAB Verbänden aus ganz Deutschland, die nach der katastrophalen Flut 2021 eine große Spendenbereitschaft gezeigt hatten.

Des Weiteren wird am 10. September ein politisch-spiritueller Impulstag in Rodder mit dem Diözesanseelsorgerteam der KAB Markus Krastl und Anne Basten stattfinden.

Geplant ist ebenso eine Veranstaltung über die unzumutbaren Arbeitsbedingungen bei LKW-Fahrer*innen und Speditionen so Kaiser. Informationen hierzu erhielt er bei der Sitzung des Bildungswerkes in Trier, Referent Michael Hommer, KAB St. Matthias Neuwied, berichtete über die schlechten Zustände und Arbeitsbedingungen der „Trucker*innen“. Oft werden diese auf übelste Weise ausgenutzt und gestresst, insbesondere bei osteuropäischen Fahrer*innen.

Natürlich wird man wieder am, hoffentlich stattfindenden, Weihnachtsbasar der Frauengemeinschaft am 1. Advent mit „Fair-Trade“ Produkten präsent sein.

Ein Mitglied zeigte sich entsetzt über das Vorgehen im Braunkohlegebiet Garzweiler, wo jetzt noch intakte Dörfer abgerissen werden, um einen in naher Zukunft nicht mehr benötigten Energieträger zu fördern. Hier wird ebenfalls eine vor Ort Besichtigung in Erwägung gezogen.

Die KAB Reifferscheid/Rodder hat in 2022 noch einiges vor, so der Vorsitzende Peter Kaiser.

Weitere Informationen zur KAB im Internet unter: www.kab-trier.de

Nach zwei Jahren Pause konnten sich die Mitglieder der KAB Reifferscheid/Rodder wieder treffen. Foto: privat

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