Eichendorff-Gymnasium erprobt Nachhaltigkeit im Experimentalwettbewerb
KUHnststoffe: öKUHlogisch?
Koblenz. Das Eichendorff-Gymnasium in Koblenz stellte sich der Herausforderung des Experimentalwettbewerbs „Leben mit Chemie“ für die Klassenstufen 5 bis 10. Unter dem Motto „KUHnststoffe: öKUHlogisch?“ wurden Schüler:innen dazu angeregt, die Vision einer nachhaltigen Welt zu entwickeln, die nicht in Plastikmüll ertrinkt. Biokunststoffe, insbesondere solche aus biologischen Rohstoffen wie Milch, könnten dabei eine bedeutende Rolle spielen.
Der Wettbewerb fordert dazu auf, mit Haushaltsmaterialien zu experimentieren. Ziel ist es, eine frühzeitige Begeisterung und ein Interesse für die Naturwissenschaften zu wecken und zu fördern. Der diesjährige landesweite Wettbewerb in Rheinland-Pfalz erfreute sich mit über 2200 Teilnehmer:innen großer Beliebtheit.
Am Eichendorff-Gymnasium ist der Wettbewerb „Leben mit Chemie“ inzwischen fest verankert und zu einem wichtigen Element der Schulkultur geworden. Wie der betreuende Fachlehrer Hansjörg Schütz betonte, bietet der Wettbewerb die Möglichkeit, Experimente mit Haushaltsmaterialien durchzuführen und größtenteils selbst zu entwickeln, was die Kreativität stark fördert.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden verschiedene Kunststoffproben hinsichtlich Dichte, Brandverhalten, Bruchprobe und Verhalten gegenüber Lösungsmitteln untersucht und eindeutig bestimmt. Dieses Jahr erhielten die Schülerinnen Leona Dorschner, Frida Fisseni und Hannah Link aus der 10. Klasse eine Ehrenurkunde für ihre mehrjährige erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb. Sie wurden ebenfalls zu einem mehrtägigen Seminar mit praktischer Laborarbeit bei Boehringer Ingelheim Pharma eingeladen.
BA
„Leben mit Chemie“ – die Arbeiten des Eichendorff-Gymnasiums überzeugten in der Darstellung und zeigen große Begeisterung, Sachverstand und experimentelles Geschick. Stolz präsentieren v. l. die Schülerinnen Frida Fisseni, Hannah Link und Leona Dorschner mit ihrem Fachlehrer Hansjörg Schütz ihre Urkunden. Foto: Eichendorff-Gymnasium, Eva Blum
