Allgemeine Berichte | 11.09.2017

„Remagener Konzerte“

Kammerorchester begeisterte

Rund 100 Gäste lauschten der Inszenierung. Foto: AB

Remagen. Mit einem fantastischen Konzert begeisterte am Freitag das Mainzer Kammerorchester knapp 100 Fans der klassischen Konzertreihe „Remagener Konzerte“. Das Mainzer Kammerorchester besteht bereits seit 62 Jahren und wurde 1955 von Prof. Dr. Günter Kehr gegründet, der es bis zu seinem Tode, 1989, geleitet hat. Es hat die ganze Welt bereist, rund 150 LPs und CDs produziert und, vor allem in den ersten 30 Jahren, unzählige Rundfunkaufnahmen für deutsche Sender eingespielt, die noch heute zu hören sind. Der unvergleichliche Musizierstil von Günter Kehr setzte Maßstäbe und hat ein Zeitalter mit geprägt.

Das Konzept unter der Leitung von Volker Müller verzichtet auf einen Chefdirigenten: Interpretationen werden in der Regel unter der Leitung der Konzertmeister erarbeitet, Gastdirigenten sind die Ausnahme. Solisten kommen meist aus den eigenen Reihen und Ensemblemitglieder werden in interessante Projekte eingebunden, wobei besonders auf die Förderung jugendlicher Musiker Wert gelegt wird. Auf diese Weise ist eine vertrauensvolle Kollegialität entstanden und ungebrochene Musizierfreude versteht sich von selbst. In den letzten Jahren sind rund 30 CDs entstanden, die Zeugnis vom außergewöhnlichen Niveau dieses Orchesters geben.

Das Mainzer Kammerorchester wird vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Während des Konzerts am Freitag zogen neben dem gesamten Ensemble die Solistinnen Katalin Hercegh, Violine, Renate Kehr, Flöte und Charlotte Wulfert, Oboe, die Zuhörer in ihren Bann. Den Auftakt zum Konzert gab das Mainzer Kammerorchester mit Concert „La Pantomime“ von Jean-Philippe Rameau (1683-1764). Von Tomaso Albinoni (1671-1751) brachte das Kammerorchester Adagio g-Moll für Flöte und Streicher zu Gehör und von Giuseppe Tartini (1692-1770) die „Teufelstriller-Sonate“, eine Sonate in g-Moll für Violine und Streicher. Nach der Pause begeisterte das Ensemble erst mit dem Konzert d-Moll für Oboe und Streicher von Alessandro Marcello (1673-1747), bevor es von Leopold Mozart (1719-1787) die „Sinfonia burlesca“ zu Gehör brachte. Mit einem Stück des Sohnes von Leopold, Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), dem Adagio und Rondo c-Moll – C-Dur KV 617 beendete das Mainzer Kammerorchester das fantastische Konzert und durfte viel Applaus von den Klassikfans zum Dank entgegen nehmen. AB

Rund 100 Gäste lauschten der Inszenierung. Foto: AB

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