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Nürburgring wirbt für gegenseitige Rücksicht

Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: „Sei Vorbild!“

•Fahrer und Funktionäre rufen dazu auf, Vorbild im Straßenverkehr zu sein

Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: „Sei Vorbild!“

Nürburgring-Pressesprecher Alexander Gerhard stellte die neue Kampagne im Rahmen einer Bürgerversammlung in Adenau vor. Foto: CF

06.09.2019 - 10:18

Nürburg. „Sei Vorbild! Motorsportler und Fans für gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr“ – mit dieser Botschaft startet der Nürburgring eine zweisprachige Kampagne in Deutsch und Englisch für mehr Sicherheit und die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr. Unterstützt wird die Aktion von der VLN Langstreckenmeisterschaft sowie Fahrern und Funktionären, die in der Rennserie aktiv sind. Zum Start sind die erfolgreichen Teamchef-Urgesteine Olaf Manthey und Johannes Scheid, Rennfahrerin Sabine Schmitz sowie ihre männlichen Kollegen Philipp Eng, Tim Schrick und Adam Christodoulou auf den aussagekräftigen Motiven zu sehen. Diese wird der Nürburgring ab sofort auf seinen zahlreichen LED-Bildschirmen, den eigenen Online-Kanälen und bald auch auf Plakatwänden in der Region platzieren. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ möchte die Rennstrecke Motorsportler, Fans sowie Besucher des Nürburgrings und der Region dazu aufrufen, auch im öffentlichen Straßenverkehr als gutes Beispiel voran zu gehen.

Neben der Kommunikation rund um die eigenen Fahrangebote bindet der Nürburgring Hinweise für das Verhalten im öffentlichen Straßenverkehr bereits seit längerer Zeit in seine Kommunikation ein. So wird in mehreren Informationsmaterialien, auf der Webseite oder im aktuellen Erklärvideo zu den Touristenfahrten unter anderem darauf hingewiesen, dass in Ortschaften ein Tempolimit von maximal 50 km/h gilt und dieses auch einzuhalten ist. „Der Nürburgring wird als Rennstrecke natürlich mit schnellem Fahren in Verbindung gebracht und es gibt bei uns auch viele Angebote, bei denen ein Fahrzeug schnell bewegt werden darf. Hierfür schaffen wir jedoch einen entsprechenden Rahmen und ergreifen die angemessenen Sicherheitsmaßnahmen, damit viele Motorsport- und Nürburgring-begeisterte ihr Hobby ausüben können“, sagt Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort.

Im Gegensatz zu den Regeln auf den abgesperrten Strecken des Nürburgrings gelten im öffentlichen Straßenverkehr vielseitigere Vorgaben und Voraussetzungen. Deshalb zielt die „Sei Vorbild!“-Kampagne auch nicht ausschließlich auf schnelles Fahren ab, sondern generell auf gegenseitige Rücksicht und die Einhaltung aller geltenden Regeln.

Angesprochen werden sollen insbesondere auch Touristen, deren Verhalten von Anwohnern thematisiert wurde. In Gesprächen mit der Stadt und Verbandsgemeinde Adenau sowie mit dem Ordnungsamt und der Polizei hatten Vertreter des Nürburgrings die Situation gemeinsam analysiert. „Als touristisches Aushängeschild der Region nehmen wir uns hier besonders in die Pflicht“, erklärt Markfort. „Deshalb haben wir uns zu einer eigenen Maßnahme entschieden und möchten die Strahlkraft der Marke Nürburgring sowie die Glaubwürdigkeit der abgebildeten Idole dafür nutzen.“

Damit die Aussage auch bei internationalen Gästen ihre Wirkung nicht verfehlt, gibt es die Kampagne in Deutsch und Englisch. „Be a role model!“ steht entsprechend neben dem englischen Mercedes-AMG Fahrer Adam Christodoulou und der international bekannten Nürburgring-Ikone Sabine Schmitz. Olaf Manthey, Johannes Scheid, Phillip Eng und Tim Schrick werden hingegen mit ihrer Authentizität und landesweiten Bekanntheit die deutschsprachigen Menschen und Besucher in der Region zu gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr aufrufen. Weitere Informationen gibt es unter www.nuerburgring.de/seivorbild

Pressemitteilung Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG


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>> Raser, Poser und Partygäste: Bürger fordern sofortiges Handeln

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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