Nachbarschaft Taurengasse
Karnevalistischer Nachmittag mit großer Beteiligung
Mit lustigen Beiträgen und Ratespielen verging die Zeit wie im Flug
Kruft. Die Nachbarschaft Taurengasse feierte kürzlich ihren karnevalistischen Nachmittag. Um 14 Uhr 11 begrüßte Amtmann Norbert Breil fast 50 Nachbarschaftsmitglieder und Gäste. Er freute sich, dass so viele gekommen waren. Nach einigen lustigen Vorträgen trank man Kaffee und stärkte sich mit leckeren Kuchen, den Nachbarschaftsfrauen gebacken hatten. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Bei Szenen einer Ehe“, einem Dialog beim Frühstück, vorgetragen von Maria und Norbert Breil, nörgelte der Ehemann unter anderem über kalten Kaffee und ein zu hart gekochtes Ei. Seine Ehefrau hatte aber stets die passende Ausrede. In einem Ratespiel konnte man eine Flasche Sekt gewinnen. Die Länge des Bandes, um die Flasche gewickelt, sollte geschätzt werden. Rolf Müller hieß der glückliche Gewinner. Rolf Peter Breitbach lag auch nicht weit mit seiner Schätzung daneben und erhielt einen Piccolo. Alle staunten, als das Band entfernt wurde, denn die Länge betrug 10,16 Meter. Margret Schmitt und Marita Schneichel hatten bei dem folgenden Vortrag die Lacher auf ihrer Seite. Ein stotternder Knecht wollte bei seinem Arbeitgeber wegen zu viel Stress mit dem Federvieh kündigen. Lustig ging es zu, als einige Frauen und Männer abwechselnd, sich im Gesang duellierten. Der Lohn war für alle Sängerinnen und Sänger der diesjährige Orden. Auch die Frauen, die einen Kuchen gebacken hatten, erhielten als Dank den gleichen Orden. Im zweiten Ratespiel des Nachmittages sollte die Länge des Taurengäßchens geschätzt werden. Kerstin Petzenhauser lag nur um einen halben Meter daneben. Sie freute sich über eine Riesenfleischwurst. Beim letzten Vortrag, Seniorengymnastik, mussten Maria und Norbert Breil mit vielen Schwierigkeiten kämpfen. Im Radio war eine Sendung für Seniorengymnastik angekündigt. Während die beiden sich hierfür sportlich kleideten, kam aber die Nachricht, dass die Gymnastiklehrerin erkrankt sei. Als Ersatz wurde dann das Rezept angesagt, wie bereite ich ein Gemüsehuhn. Diese Ansage bekamen die inzwischen leger angezogenen Rentner aber nicht mit. So entstanden komische Situationen, die das Publikum sehr amüsierte. Gegen 18 Uhr bedankte sich der Amtmann bei allen, die den Nachmittag geplant und mitgestaltet hatten. Er erinnerte an die nächste Veranstaltung, die Generalversammlung mit morgendlicher Messe am 18. Februar. Mit einem kleinen Imbiss endete der offizielle Teil. Wie immer, saß der harte Kern anschließend noch einige Zeit zusammen.
