Allgemeine Berichte | 27.08.2015

120 Jahre Gro-Rhei-Ka Narrenzunft von 1895 und Prinzengarde Rheinbach

Karnevalsstimmung mitten im Sommer

Viele Ehrungen und Auszeichnungen für verdiente Karnevalisten

Ehrungen für besondere Verdienste zum Erhalt des karnevalistischen Brauchtums. Mit der Ehrenmütze der Gro-Rhei-Ka wurden hier Oliver Wolf (4. von rechts) und Brigadegeneral Wolfgang Renner (3. von rechts) geehrt. In seiner Eigenschaft als Sponsor bekam Hans Henrich (3. von links) den rot-weißen Schal der KG überreicht. Die erste Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka, Astrid Faßbender (2.von links) bedankte sich für das Engagement. Stein

Rheinbach. Gleich zwei Jubiläen konnte die GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V. am vergangenen Wochenende ausgiebig feiern: 120-jähriges Bestehen der „Großen Rheinbacher Karnevalsgesellschaft“ und das 50. Vereinsjubiläum der Prinzengarde. Anlass genug für die 1. Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka, Astrid Faßbender, zu einem großen Jubiläumsfest auf das Gelände rund um das Vereinshaus Am Jüdischen Friedhof einzuladen. Im großen Festzelt begann am Samstagabend der Festakt. „Willkommen im Saunaclub“ begrüßte Literat und Ehrenschultheiß Reiner Faßbender die zahlreichen Gäste, Vertreter der Vereine, Ehrengäste und Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger im Festzelt. Nach dem Einmarsch hieß auch Astrid Faßbender die Gäste willkommen und dankte allen Mitgliedern, Freunden, Gönnern und Sponsoren, die das Zustandekommen dieses Festes ermöglicht haben. Sie ist froh und dankbar, dass es gelungen ist, über all die Jahre Tradition und Brauchtum hochzuhalten.

Karnevalistisches Brauchtum ist wichtig für Rheinbach

Nach der namentlichen Begrüßung der Ehrengäste, Ehrenmitglieder und der Persönlichkeiten aus dem Rat und der Verwaltung ergriff Bürgermeister Stefan Raetz das Wort und beglückwünschte den Verein zum Jubiläum. „120 Jahre Treue zur Stadt, 120 Jahre Hochhalten des Brauchtums, 120 Jahre gute Jugendarbeit und 120 Jahre Arbeit um die Prinzenpaare“, so brachte es der Bürgermeister auf den Punkt. Beeindruckend sei für ihn, dass der Verein während all der Jahre durch alle Höhen und Tiefen durchgehalten hat. „Immer wieder gab es Menschen, die sagten: Wir machen weiter“, betonte Raetz. Er wies darauf hin, dass das karnevalistische Brauchtum wichtig ist für die Identität der Stadt, und weiter: „Wo wären wir, wenn wir dieses Brauchtum nicht hätten und in der 5. Jahreszeit nichts los wäre?“ Raetz appellierte abschließend für eine tatkräftige Unterstützung und verwies auf die harte Arbeit der Vereinsmitglieder für eine schöne Session. Er hofft, dass die Gro-Rhei-Ka aus dieser Feier einiges an Motivation, Schwung und Elan für die Zukunft mitnimmt.

Ehrenschals und drei Ehrenmützen

Nach den mit Begeisterung aufgenommenen Grußworten des Bürgermeisters skizzierte Ehrenschultheiß Reiner Faßbender die Chronik der Karnevalsgesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1895 bis heute. In der von ihm gewohnten typischen Vortragsart würzte er episodenhaft die Geschichte mit eigenen Verzällcher und Kommentaren.

Gottfried Kratzfeld vom Bezirksverband BDK übermittelte ebenfalls die Glückwünsche zum Jubiläum. Er stellte sich ganz hinter die Worte des Bürgermeisters und dankte der Karnevalsgesellschaft für ihr Durchhalten in all den Jahren. Was wäre eine Jubiläumsfeier ohne Ehrungen und Auszeichnungen?

Aus Anlass des 120-jährigen Bestehens der Gro-Rhei-Ka und dem 50-jährigen Bestehen der Prinzengarde wurden drei Ehrenmützen verliehen. Unter dem Beifall der Gäste im Zelt nahmen Oliver Wolf, der Vorsitzende des Rheinbacher Gewerbevereins, Brigadegeneral Wolfgang Renner und Marlie Ruland die hohe Auszeichnung entgegen. Dazu gab es eine Flasche Sekt der Marke „Rut Wiess“. Den rot-weißen Ehrenschal der Gesellschaft erhielten an diesem Abend „DJ“ Siggi Schneider und Hans Henrich. Am Sonntag wurden Stephan Moos von der KSK Rheinbach und Burkhard Kraus von der Raiba Rheinbach Voreifel eG ebenfalls mit der Ehrenmütze ausgezeichnet. Nach den Ehrungen für besondere Verdienste zum Erhalt des karnevalistischen Brauchtums ehrte Astrid Faßbender zahlreiche Mitglieder für ihre jahrelange Zugehörigkeit zur Gro-Rhei-Ka, angefangen von der 5-jährigen Zugehörigkeit bis zur Ehrung für eine 50-jährige Zugehörigkeit von Goti Adeneuer und Herrmann Josef Kanehl. Am Ende des Festaktes nahm die 1. Vorsitzende die Gratulation der Vereine entgegen.

Dann hieß es endlich „Uniformjacken aus!“ und man ging zum gemütlichen Teil des Abends über. Bei bester musikalischer Unterhaltung mit der Musikshow der „4 Cologne Band“ und kölscher Musik von Gottfried Kalenberg gab es einen langen Sommerabend am Vereinshaus. Die KG Närrischer Schornbusch versorgte die durstigen Gäste mit leckeren kühlen Getränken. Dazu gab es knusprig Gegrilltes, Spanferkelbraten und vieles mehr. Der Inhaber des Bistros Handelshof, Volker Hagen, schnitt persönlich die erste Scheibe von dem Spanferkel ab. Der Sonntag wurde mit einer Mundartmesse im Festzelt eingeleitet. Danach dehnte sich der Frühschoppen bis zur Dämmerung aus. Dafür sorgten die Stadtsoldaten Rheinbach, die Prinzengarde Meckenheim, das Tambourcorps „Echo Niederdrees“ und der Rheinbacher Spielmannszug mit musikalischer Unterhaltung am Sonntag.

Die Arbeit mit dem Nachwuchs der Gro-Rhei-Ka steht im Mittelpunkt der Vereinsarbeit.

Die Arbeit mit dem Nachwuchs der Gro-Rhei-Ka steht im Mittelpunkt der Vereinsarbeit.

Ehrungen für besondere Verdienste zum Erhalt des karnevalistischen Brauchtums. Mit der Ehrenmütze der Gro-Rhei-Ka wurden hier Oliver Wolf (4. von rechts) und Brigadegeneral Wolfgang Renner (3. von rechts) geehrt. In seiner Eigenschaft als Sponsor bekam Hans Henrich (3. von links) den rot-weißen Schal der KG überreicht. Die erste Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka, Astrid Faßbender (2.von links) bedankte sich für das Engagement. Fotos: Stein

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