Großer Sternorden mit Wappen der Vereine ziert das Rathaus
Karnevalsvereine der Gesamtstadt rücken zusammen
„Mir all sin Remagener Fastelovend“
Remagen. Schon seit dem Sommer stehen die karnevaltreibenden Vereine aus Remagen im Austausch darüber, wie mehr Verbundenheit in den gesamtstädtischen Karneval kommen kann.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn erstmals gibt es ein gemeinschaftliches Karnevalsereignis auf Ebene der Gesamtstadt.
Mit dem Motto: „Mir all sin Remagener Fastelovend“ machen sich über die Session verteilt Abordnungen der Karnevalsvereine aus allen Ortsteilen mit ihrem Vereinswappen im Gepäck auf den Weg zum Rathaus.
Am Balkon des Rathauses setzten die Narren so, nach und nach, wie ein Puzzle, ein Gesamtbild zusammen und zeigen, dass sie alle ein Teil vom „großen Ganzen“ sind. Dies geschieht selbstredend nur in kleinen Gruppen und mit dem gebührenden Abstand. Am vergangenen Donnerstag übergaben Nina Wiest und Joachim Press als Künstler des überdimensionalen Sternordens denselben an Bürgermeister Björn Ingendahl. Das erste Stück des Puzzles wurde am Rathaus angebracht und gibt damit den Startschuss zum karnevalistischen Sternlauf.
Am Karnevalssonntag werden die Remagener Jecken dann endgültig das Rathaus erstürmt haben, wenn auch in diesem Jahr nur sinnbildlich.
„Karneval ist mehr als mit der Pappnas im Gesicht ausgelassen zu feiern. Karneval ist bunt, vielfältig, vorurteilslos und lässt die Menschen näher zusammenrücken“, so Nina Wiest.
Mit dieser besonderen Art des Zusammenrückens beweisen die Karnevalisten, dass sie auch mit dem derzeit gebotenen Abstand fest mit dem Karneval, dem Brauchtum und ihrer Heimatstadt Remagen verbunden sind. AB
