Allgemeine Berichte | 26.09.2022

Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V.

Kastrations-Zuschuss-Aktion

Von Samstag, 1. Oktober bis Dienstag, 15. November

Kreis Ahrweiler. Tierschützer sind sich einig: Kastration von Freigänger-Katzen ist der einzige Weg, um die unkontrollierte Vermehrung und das damit verbundene Leid der vielen herrenlosen und ausgesetzten Straßenkatzen zu vermeiden. Auch die Freigänger-Katzen profitieren: Das Tier wird ruhiger und ausgeglichener, Ansteckungsgefahren, die zum Beispiel vom Deck-Akt oder von Revierkämpfen ausgehen, werden reduziert.

Auch der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. fordert daher seit vielen Jahren die Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen um die anwachsende Katzenpopulation einzudämmen. „Gerade in diesem Jahr haben wir eine regelrechte Kätzchen-Schwemme erlebt, unsere Kita war überfüllt. Leider wurden vielfach auch trächtige Muttertiere ausgesetzt oder die Babys, wenige Wochen alt, in Wald oder Flur allein zurückgelassen. Dies muss nicht sein. Unerwünschter Nachwuchs kann leicht verhindert werden“, so Anita Andres, 1. Vorsitzende Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. Da eine Kastration bei vielen Besitzern allerdings an den notwendigen finanziellen Mitteln scheitert, bietet der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. seit Jahren, mit einer durch Corona und die Flut bedingten Unterbrechung 2021, in diesem Herbst wieder eine Kastrations-Zuschuss-Aktion an.

Vom Samstag, 1. Oktober bis Dienstag, 15. November kann jeder, der seine Katze oder seinen Kater kastrieren lässt und in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Umgebung wohnt, einen Zuschuss erhalten. Der Verein gewährt einen Zuschuss in Höhe von 50 Euro pro Katze und 35, Euro pro Kater. Für zahlende Mitglieder des Katzenschutzvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. gilt diese Zuschuss-Regelung das ganze Jahr. Die zusätzliche Implantierung eines Chips ist kostenlos, aber unabdingbar. Denn häufig scheitert bei Fundkatzen die Rückkehr ins Zuhause, weil die Besitzer nicht zu ermitteln sind. Ein bei der Kastration schmerzlos implantierter Chip und eine kostenlose Registrierung beim Tasso Verband e.V. lösen dieses Problem auf einfache Weise.

Anfragen und weitere Informationen (auch die entsprechenden Tierarztpraxen) erhalten Interessierte unter Tel. (0 26 41) 20 74 65 (Anita Andres) und (0 26 41) 91 73 05 (Doris Efferz). Sollten einmal niemand persönlich erreichbar sein, kann eine Nachricht mit Namen, Anschrift und Telefon-Nummer hinterlassen werden – es wird schnellstmöglich zurückgerufen – oder die Anrufer schicken eine Mail an info[at]katzenschutz-aw[dot]de.

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