Kein Stadtfest ohne die Projektgruppe Pro R(h)einheit Andernach
Andernach. Als Mitglied der Ehrenamtsinitiative „Klima- Werkstatt Andernach“ gab es kein langes Überlegen als die Anfrage kam, ob mit einer Teilnahme beim Stadtfest der Projektgruppe Pro R(h)einheit gerechnet werden kann. Werner Weidmann und sein Team mit Anke Kuchar, Felix Pollack und Margarita Schellhammer hatten ein attraktives Angebot für Jung und Alt vorbereitet, dass zum aktiven Mitmachen einlud. Bei der Frage „Wie lange dauert es, bis diese Hinterlassenschaft in der Natur abgebaut wird?“ kam man schon ins Grübeln. Mögliche Antworten standen zur Auswahl. Jetzt galt es eine Entscheidung zu treffen. Die Reaktionen waren oft Erstaunen, aber auch Entsetzen. Wer hätte vermutet, dass eine Plastikflasche hier bezeichnet als „Geknickter Dürstling“ bis zu 1000 Jahre für eine vollständige Verrottung braucht. Eine Wegwerfmentalität bei unbeliebten Naturbewohner muss unbedingt vermieden werden - den Müll wieder mitnehmen und entsprechend Zuhause entsorgen lautet die Botschaft. Schon gab es das nächste aktive Angebot. „Wo kommt was hin? In welchen Behälter ist der Müll zu sortieren?“ Auch hier knifflige Frage, die es zu beantworten galt und für manche Überraschung sorgte. Eine Vielzahl der eingesetzten Materialien war in kreativer Eigenarbeit und auf eigene Kosten mit viel Herzblut entstanden. Am Ende der Veranstaltung konnte Werner Weidmann folgendes Fazit ziehen: „Ein erfolgreicher Tag für den Umweltschutz! Unser Stand ist auf viel Interesse bei den Besuchern gestoßen. Besonders freut uns, dass viele Kinder und Jugendliche sich so offen gezeigt haben. Wir bleiben weiter am Ball und hoffen auf Unterstützung unserer Arbeit.“
