Allgemeine Berichte | 18.11.2014

Spatenstich für die Gemeinschaftssportanlage in Buschhoven

Kernstück des Sportstättennutzungskonzeptes

Spatenstich für die Gemeinschaftssportanlage Buschhovens/Morenhoven: Hertha-Chef Werner Neffgen, Bürgermeister Eckhard Maack, SVS-Vorsitzender Luigi Belgiovine, Fußballkreis-Vize Jan-Günther Naß, Ortsvorsteherin Bärbel Eichmanns, Kreisdezernent Thomas Wagner, Ratsmitglied Tanja Pleßer, die Kreistagsabgeordnete Brigitte Donie und Fußballkreis-Ehrenvorsitzender Armin Ebner freuen sich, dass es endlich losgeht. JOST

Buschhoven. „Ein Jahrhundertprojekt für eine kleine Gemeinde wie Swisttal“ sprang gestern aus den Startblöcken: Mit dem ersten Spatenstich begannen offiziell die Bauarbeiten für die Gemeinschaftssportanlage Buschhoven/Morenhoven. Es handele sich um das Kernstück des Sportstättennutzungskonzeptes der Gemeinde Swisttal, so Bürgermeister Eckhard Maack, und ermögliche den beiden Sportvereinen SV Swisttal und Hertha Buschhoven eine zeitgemäße Weiterentwicklung. Am Ortsrand von Buschhoven in Richtung Morenhoven entsteht eine Sportanlage für insgesamt 1,9 Millionen Euro, auf der die Sportler aus Buschhoven, Miel und Morenhoven künftig ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen können: Dem Fußball. Dafür stehen bald zwei Kunstrasenplätze zu Verfügung, von denen der eine von den Ausmaßen her sogar bundesligatauglich wäre.

Appell an die Vereine

„Da ist offensichtlich mittelfristig etwas geplant“, schmunzelte der stellvertretende Vorsitzende des Fußballkreises Bonn, Jan-Günther Naß. Vom Geläuf her stehe einem Aufstieg nun nichts mehr entgegen, doch er appellierte an die beiden Vereine, auch künftig in die Trainerausbildung zu investieren, damit auch die Betreuung vor allem der jugendlichen Mannschaften optimal sei. Der Sportdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Thomas Wagner, wusste aus eigener Erfahrung als Jugendtrainer, dass sich durch das neue Geläuf vor allem die Jugendmannschaften weiterentwickeln könnten. Denn damit werde ein besseres Passspiel, eine bessere Ballannahme und insgesamt ein besseres Fußballspiel ermöglicht. „Und selbst für die Mütter wird es besser, denn die Trikots sind künftig leichter zu waschen“, schmunzelte er.

Dreistufige Tribüne

Die Spieler könnten künftig unter anderem von einer 40 Meter langen und dreistufigen Tribüne aus angefeuert werden, die 180 Zuschauern Platz bietet. Die Tribüne dient darüber hinaus auch noch als Lärmschutzeinrichtung, gemeinsam mit einem Lärmschutzwall. Der größere der beiden Plätze ist 107,6 mal 67,6 Meter groß, der etwas kleinere 97,6 mal 63,6 Meter. Jeweils sechs Flutlichtmasten und zwölf Scheinwerfer á 2000 Watt sorgen dafür, dass auch in der Dunkelheit noch ordentlich gekickt werden kann.

An alle und alles wurde gedacht

Doch nicht nur an die Fußballer wurde gedacht, sondern auch an die Leichtathleten und an den Schulsport: eine Weitsprunggrube mit zweispuriger Anlaufbahn wird ebenso errichtet wie ein Beach-Volleyballfeld und eine Boule-Anlage. Für die Lagerung des Materials werden zwei Fertiggaragen aufgebaut, außerdem gibt es einen Parkplatz für 68 Autos, davon zwei Behindertenplätze. Für größeren Andrang bei Lokalderbys oder ähnlichem steht ein weiterer Behelfsparkplatz zur Verfügung.

Vereine sind Bauherren

Der Platz selbst und die Sportanlagen werden zwar von der Gemeinde Swisttal errichtet, doch für das Sportlerheim sind die beiden Vereine die zuständigen Bauherren. Hier sind die Kosten auf 500.000 Euro gedeckelt, was bei der Planung „die Quadratur des Kreises“ erfordere, wie Bürgermeister Maack wusste. Zur Finanzierung nehmen die beiden Vereine jeweils einen Kredit über 200.000 Euro bei der NRW-Bank in Anspruch, die Gemeinde gibt einen Zuschuss von 50.000 Euro, und zusätzlich beteiligen sich die Vereine mit Eigenleistung im Wert von jeweils 25.000 Euro am Bau des Sportlerheims. Für die Gesamtmaßnahme sei die Finanzierung voll und ganz gesichert, beteuerte Maack noch einmal. Dafür seien nämlich die bisherigen Sportplätze aufgegeben und zu Bauland beziehungsweise zu einer Grünfläche für Jung und Alt umgewandelt worden. Vom Verkaufserlös werde die Sportanlage finanziert. Darüber hinaus versprach Maack eine „knallharte Kostenkontrolle“ vonseiten des Verwaltungsvorstandes schon während der Bauphase.

Zusammenschluss der Vereine

Besonders erfreulich aber sei der „historische Zusammenschluss der beiden Vereine“, unterstrich Maack. Daraus könne sich vielleicht über die gemeinsame Nutzung der Sportanlage hinaus noch einiges entwickeln, vor allem im Jugendbereich, ergänzte Thomas Wagner. „Was lange währt, wird endlich gut“, bemerkte Werner Neffgen, Vorsitzender der 900 Mitglieder starken Hertha Buschhoven. Damit sei bald die Zeit der Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil der beiden Vereine Hertha Buschhoven und SV Swisttal vorbei, die bis jetzt auf einen Hartplatz angewiesen waren und deshalb drei bis vier Monate im Jahr witterungsbedingt aussetzen mussten. „Danke an die Swisttaler Kommunalpolitiker, die uns stets unterstützt haben“, so der Vorsitzende weiter. Der Chef des 700 Mitglieder aus Morenhoven und Miel zählenden SV Swisttal, Luigi Belgiovine, schloss sich diesem Dank an und versicherte: „Der SV Swisttal ist hoch motiviert, wir freuen uns auf die neue Anlage.“ Und die soll aller Voraussicht nach im kommenden Mai offiziell eingeweiht werden.

Spatenstich für die Gemeinschaftssportanlage Buschhovens/Morenhoven: Hertha-Chef Werner Neffgen, Bürgermeister Eckhard Maack, SVS-Vorsitzender Luigi Belgiovine, Fußballkreis-Vize Jan-Günther Naß, Ortsvorsteherin Bärbel Eichmanns, Kreisdezernent Thomas Wagner, Ratsmitglied Tanja Pleßer, die Kreistagsabgeordnete Brigitte Donie und Fußballkreis-Ehrenvorsitzender Armin Ebner freuen sich, dass es endlich losgeht. Foto: JOST

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag 2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Innovatives rund um Andernach
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
80

Die Woche vom 20. bis 26. April fällt in eine Phase des spürbaren Übergangs. Der Frühling zeigt sich vielerorts bereits stabil, gleichzeitig wächst die Erwartung auf den Mai. Diese Mischung aus Aufbruch und Ungeduld prägt viele Entscheidungen. In Liebe, Gesundheit und Beruf entstehen Chancen, aber auch Momente der Unsicherheit. Kleine Veränderungen im Alltag können große Wirkung entfalten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
366

Im Bereich der Ahrtalbahn könnte es nachts etwas lauter werden:

Ab 15.04.: Schleifzüge fahren auf der Ahrstrecke

Kreis Ahrweiler. Seit Dezember 2025 fahren die Züge wieder vollständig auf der gesamten Ahrstrecke zwischen Remagen und Ahrbrück. Seit März 2026 sind beide verkehrenden Linien rein elektrisch und damit umweltfreundlicher unterwegs. Damit die neuen Schienen nun noch einen „letzten Schliff“ erhalten können, wird nachts ein Schleifzug unterwegs sein. Dies betrifft die folgenden Zeiträume und Abschnitte:

Weiterlesen

17

Ausbau der Ladeinfrastruktur am Rathaus

Neuer Schub für die Elektromobilität

Meckenheim. Das regionale Energieunternehmen e-regio erweitert die Ladeinfrastruktur in Meckenheim und schafft am Rathausparkplatz zusätzliche Möglichkeiten zum komfortablen Laden von Elektrofahrzeugen. Aufgrund der hohen Nutzung der bestehenden Ladesäule werden derzeit zwei neue AC-Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten installiert. Die neuen Ladepunkte sind so angeordnet, dass sie von jeweils zwei Parkbuchten optimal erreichbar sind.

Weiterlesen

36

Allgemeine Berichte

Ortsübliche Bekanntmachung

Sinzig. Ortsübliche Bekanntmachung über die öffentliche Bekanntgabe der Bestimmung und Abmarkung von Flurstücksgrenzen in der Gemeinde _Sinzig_______ In der Gemarkung __Bodendorf______, Flur __13__, Flurstücke __124/1, 133______ wurden die Flurstücksgrenzen aus Anlass einer Liegenschaftsvermessung auf Antrag bestimmt und abgemarkt. Über diese Maßnahmen wurde am _17.3.2026_ eine Grenzniederschrift angefertigt.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Alles rund ums Haus
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Tag der offenen Tür
Rund ums Haus
Stellenanzeige
PR-Anzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Kita
Wohnträume
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Wohnträume
Stellenausschreibung Hausmeister/in
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#