Karden: Altes Brauchtum „Kläppern“ ist lebendig
Kinder erhalten Tradition
Treis-Karden. An den Kartagen war die Kardener Kläpperjugend wieder unterwegs. Beständig und fleißig zu vielen Terminen kläpperten die 6- bis 17-Jährigen in starker Besetzung begeistert durch ihren Heimatort. Sie erinnerten an den Leidensweg und Tod von Jesus Christus. Die Kirchenglocken verstummten. Dafür waren, ausgelöst durch vielfältige, originelle handgefertigter Kläpper, eindringliche, laute, knarrende Geräusche in jedem Kardener Winkel zu hören. Auch auf den Windhäuser Höfen, hoch über dem Moseltal hallten diese Töne. Auswärtige und Einheimische verfolgten dieses Geschehen mit großer Aufmerksamkeit und erfreuten sich daran. Eltern sorgten kurzfristig für einen reibungslosen Ablauf mit aktiver Teilnahme am Kläppern, Bereitstellung von selbst hergestellten Kläppern, schneller Reparatur von Kläppern bei zu eifriger Betätigung und Fahrdiensten zu dem entlegenen Ortsteil Windhäuser Höfe. Altes Brauchtum Kläppern - eine rundum gute Sache!
