Allgemeine Berichte | 12.11.2019

20 Jahre Kinderprojektchor im Gesangverein Thalhausen 1864 e. V.

Kindermusical „Felicitas Kunterbunt“

Das Musical behandelt neben alltäglichen Problemen zwischen Freunden auch aktuelle gesellschaftskritische Themen wie den Klimawandel, die Flüchtlingskrise und die Ablehnung von Andersartigkeit

Der Kinderprojektchor des Gesangvereins Thalhausen.Fotos: Volker Lemgen

Thalhausen. Über eine ausverkaufte Mehrzweckhalle konnte sich der Gesangverein Thalhausen kürzlich freuen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kinderprojektchores hatten sich die beiden Verantwortlichen, Lydia Hammerstein und Elke Lemgen, etwas Besonderes vorgenommen. Nach dem großen Erfolg der letzten Kindermusical-Aufführung „Blauland“ vor fünf Jahren wollten die beiden engagierten Leiterinnen die Kinder erneut zum Singen, Tanzen und Schauspielern bringen. Dies sollte mit dem Musical „Felicitas Kunterbunt“ geschehen, das neben alltäglichen Problemen zwischen Freunden auch aktuelle gesellschaftskritische Themen wie zum Beispiel den Klimawandel, die Flüchtlingskrise und die Ablehnung von Andersartigkeit anspricht. Im Verlauf des letzten Jahres wurden Kostüme angefertigt, Kulissen gebaut, Textbücher erstellt und vieles Weiteres organisiert. Die größte Leistung hatten hier jedoch die Kinder zu vollbringen, die Sprechtexte sowie Lieder auswendig lernen und das Musical schauspielerisch mit Leben füllen mussten.

Das Musical „Felicitas Kunterbunt“

Das Musical selbst handelt von der quirligen Felicitas (Anna Kessel), die zu Beginn des Stückes als neue Puppe des Mädchens Martha (Marilena Eyl) in deren Spielzeugtruhe einzieht. Gemeinsam mit ihrer Mutter (Petra Fuß) räumt Martha ihre Kuscheltiere samt Felicitas in die Truhe. Dort gelingt es Felicitas jedoch nicht, mit den anderen Bewohnern Freundschaft zu schließen, da diese sie vor lauter Neid, Missgunst und Arroganz ausgrenzen.

Zu diesem Zeitpunkt greift Friedhelm Kurz als Zauberer Rabador mit einem lauten Knall ins Geschehen ein. Er verschließt die Truhe mit einem Zauber und schickt die Kuscheltiere auf eine Reise durch die Welt, um einen Schlüssel zu ihrem Zuhause zu finden. Mithilfe eines Zauberbuchs und unterstützt durch den Raben Mudin (Mara Schaaf) begibt sich Felicitas mit dem Detektiv Franz Findig (Moritz Buhr), dem Hamster Helmar (Jasmin Happ), einem ängstlichen Hasen (Lina Schüler), dem Bären Bertram (Leyla Buxmann) und dem Fuchs Schlaumi (Line Unger) auf ein Abenteuer um die Welt, um von jedem Kontinent ein Stück für die Karte zum versteckten Schlüssel zusammen zu tragen.

Die Kleinsten traten in verschiedenen Rollen auf

Schon bald begegnen sie auf ihrer Reise Georg dem Gorilla (Jörg Boller) und der Piratenkapitänin (Lilly Bellmann), die mit Unterstützung ihrer Piratenmannschaft in Form des Jungen Chores singend und tanzend die Bühne betritt. Auch die stolzen Indianer unter Führung ihres Häuptlings (Elmar Klein) und die Chinesinnen (Nelly Stein, Emma Erhardt) steuern in Begleitung eines weisen Drachen (Mia Fröse) ein Stück zur Lösung des Rätsels bei. Als Mehrfachbesetzung und als Unterstützung der älteren Schauspieler traten die Kleinsten in verschiedenen Rollen singend und tanzend auf. Kostümiert als Indianer, Afrikaner, Pinguine, Hühner, Koalas und als Känguru waren Laura Wilmshöfer, Finn Fröse, Marie Scholz, Hannah & Leni Lohse, Lea Renner, John Scheipner, Merle Conrad, Jasmin Buxmann und Leni Wilmshöfer auf der Bühne zu sehen. Am Nordpol begegnen Felicitas und ihre Weggefährten den Eisbären (Niklas Kröner, Lias Lehning, Daniel Buxmann) mit den tanzenden Pinguinen und während sie das Rätsel schon fast gelöst haben, tritt der Hass (Ante Galic) auf die Bühne und versucht die Kuscheltiere zu entzweien. Dem schlauen Detektiv gelingt es jedoch, die Freunde zusammen zu halten, und schließlich finden die Suchenden begleitet durch das Lied „Herzschlag von Afrika“ mit Unterstützung des Gemischten Chores ihr letztes Puzzlestück.

Zum großen Finale fanden sich alle Akteure vor und auf der Bühne ein, um nochmals singend zu erklären, dass jeder Mensch ein Recht hat, auf dieser Erde zu leben, und es verdient, Freunde zu haben, ein Teil einer Gemeinschaft zu sein, ganz ungeachtet, woher er kommt oder wohin er geht. Nach einer großartigen Aufführung, die mit stehenden Ovationen belohnt wurde, verbrachten Groß und Klein noch einige ausgelassene Stunden und freuten sich über die gelungene Veranstaltung.

Die Kleinsten unterstützen die älteren Schauspieler in verschiedenen Rollen.

Die Kleinsten unterstützen die älteren Schauspieler in verschiedenen Rollen.

Dazu mussten sie Sprechtexte sowie Lieder auswendig lernen ...

Dazu mussten sie Sprechtexte sowie Lieder auswendig lernen ...

... um so das Musical schauspielerisch mit Leben zu füllen.

... um so das Musical schauspielerisch mit Leben zu füllen.

Der Kinderprojektchor des Gesangvereins Thalhausen.Fotos: Volker Lemgen

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