Allgemeine Berichte | 12.09.2018

Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück

Kindern Perspektiven für ein gelingendes Leben bieten

Neu benanntes Kuratorium stellt 2.000 Euro für neues Projekt des Caritasverbandes zur Verfügung

„Das neu benannte Kuratorium der Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück fördert ein Projekt für Kinder mit suchtkranken oder psychisch kranken Eltern“, v. l. n. r.: Walter Feltes, Caritasdirektor Frank Zenzen, Karin Steffens, Walter Kunsmann, Anke Beilstein, Matthias Follmann und Helmut Probst.  Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.

Cochem. Seit dem Jahr 2009 gibt es sie nun bereits, die Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück. Sie verfolgt den Zweck, die Arbeit des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. langfristig zu unterstützen, um Menschen in besonderen Lebenssituationen und Notlagen beizustehen.

„Diese von ganz persönlichen Krisen Betroffenen stehen im Mittelpunkt unseres caritativen Handelns. Sie alle verdienen eine faire Chance auf ein gelingendes Leben“, so Caritasdirektor Frank Zenzen. „Mit den Mitteln der Stiftung kann Menschen in Not in akuten Fällen rasche unbürokratische Hilfe geleistet werden. Oder es können Projekte unterstützt werden, die möglicher zukünftiger Not präventiv entgegenwirken“, betont Frank Zenzen.

Über die Verwendung der aus Stiftungserträgen ausgeschütteten Mittel entscheidet das Kuratorium der Caritasstiftung Mosel-Eifel-Hunsrück. Dem vom Vorstand des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. neu benannten Kuratorium gehören nun an Anke Beilstein, Matthias Follmann, Walter Kunsmann, Karin Steffens, Caritasdirektor Frank Zenzen als geborenes Mitglied, sowie Walter Feltes und Helmut Probst.

Nachfolger des aus Altersgründen ausgeschiedenen bisherigen Kuratoriumsvorsitzenden Peter Scheer, ist nun Helmut Probst.

Das neu benannte Kuratorium hat gleich zu Beginn beschlossen, 2.000 Euro für ein innovatives und am Bedarf orientiertes Projekt des Caritasverbandes zur Suchtprävention zur Verfügung zu stellen, dass sonst keine Förderung erhält und nur über diese Zuwendung möglich ist.

„Es handelt sich dabei um eine Kindergruppe für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien in den beiden Landkreisen. Das Angebot richtet sich vor allem an Grundschulkinder, in deren Familie ein oder beide Elternteile von legalen oder illegalen Suchtmitteln abhängig sind, bzw. diese riskant konsumieren, aber auch an Kinder psychisch kranker Eltern. Mit dieser Kindergruppe erfahren die Kinder zukünftig Hilfestellung zur Überwindung der Scham über die Suchterkrankung oder die psychische Erkrankung der Eltern, mögliche Schuldgefühle können abgebaut werden und es wird dem Gefühl von Ohnmacht entgegengewirkt, da eigene Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden“, so der Caritasdirektor. Hinzu kommen auch das Erleben von verlässlichen Beziehungen und das Stärken des Selbstvertrauens der Kinder, die auf diese Weise den Weg in eine chancenreiche Zukunft geebnet bekommen sollen. „Auf diese Weise wird der Willen der Menschen, die mit ihren Zustiftungen die Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück unterstützen, zweckgerichtet erfüllt. Es wird Gutes getan und Kindern werden Perspektiven für ein starkes und selbstverantwortliches Leben gegeben“, so der neue Kuratoriumsvorsitzende Helmut Probst.

Wer die Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück unterstützen möchte, erhält hierzu Informationen in der Caritas-Geschäftsstelle Cochem, Herrenstr. 9, Cochem, Tel. (0 26 71) 97 52-0 oder in der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich, Kurfürstenstr. 6, Wittlich, Tel. (0 65 71) 91 55-0.

Spendenkonto der Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück: Pax Bank Trier, IBAN: DE76 3706 0193 3017 0170 11

Pressemitteilung

Caritasverband

Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.

„Das neu benannte Kuratorium der Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück fördert ein Projekt für Kinder mit suchtkranken oder psychisch kranken Eltern“, v. l. n. r.: Walter Feltes, Caritasdirektor Frank Zenzen, Karin Steffens, Walter Kunsmann, Anke Beilstein, Matthias Follmann und Helmut Probst. Foto: Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V.

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